Offenbarungen der Engel der Göttlichen Wahrheit - Jesus offenbart erneut das Evangelium
Kapitel 19
Wahrheiten, die das Alte Testament betreffen
Daniel schreibt über seine Erfahrungen in der spirituellen Welt und über sein Leben auf Erden
Samuel gibt seine Lehre und Erfahrung auf Erden wieder
Helen bestätigt, dass Daniel und Samuel schrieben
Elias war nicht Johannes der Täufer. Noch war Johannes eine Reinkarnation Elias' (Elias)
Elias diskutiert die Geschichte der Zeiten, als er auf Erden lebte
Elias ist sehr interessiert am Werk und an der Bedeutung, dass die Menschheit die Wahrheit kennt
Wahrheiten, die das Alte Testament betreffen
Leytergus schrieb ein Buch, das eine Beschreibung der Schöpfung und des Sündenfalls des Menschen enthielt
Ich bin hier, Leytergus. Ich stammte aus Arabien und lebte vor der Zeit Abrahams, des Jüdischen Patriarchen.
Ich komme heute Nacht zu dir, um dir mitzuteilen, dass ich, bevor das Jüdische Testament geschrieben worden war, ein Buch geschrieben hatte, das eine Beschreibung der Schöpfung und des Sündenfalls des Menschen enthielt. Das Buch Genesis kopierte meine Schriften, welche auf Traditionen basierten, die älter waren als die Beschreibungen in Genesis.
Diese Beschreibungen der Erschaffung der Welt waren nicht das Werk von Menschen, die von Engeln inspiriert wurden oder von irgendeinem anderen Werkzeug Gottes, sondern sie waren das Ergebnis der Vorstellung des Verstandes von Menschen, die lange bevor ich starb lebten, und die nur Überlieferungen ihrer Schriften oder Lehren hinterließen. Ich sage das alles, um dir zu zeigen, dass die Welt viele tausend Jahre länger bestand, als der Schöpfungsbericht in den Jüdischen Schriften nahelegt.
Ich weiß nicht, wann sie erschaffen wurde, und ich habe kein spirituelles Wesen in der spirituellen Welt gefunden, das dies gewusst hätte. Natürlich würde kein spirituelles Wesen dies aus eigenem Wissen heraus kennen, denn in der natürlichen Reihenfolge der Dinge muss der Mensch erschaffen worden sein, nachdem alles erschaffen worden war, was er für seinen Lebensunterhalt und sein Wohlbefinden benötigte. Ich habe nie Engel gesehen, die nicht einmal Sterbliche waren, deswegen konnte ich von ihnen nicht in Erfahrung bringen, wann die Welt erschaffen worden ist; und ich habe nie Engel oder spirituelle Wesen gesehen, denen Gott dies geoffenbart hat. Deshalb sage ich, die Schöpfung der Welt oder vielmehr jeglicher Bericht darüber ist bloß eine Angelegenheit der Spekulation und Überlieferung.
(Hr. Padgett stellte eine Frage.)
Ja, ich bin über den Sündenfall des Menschen informiert gewesen. Meine Information lautet wie folgt: Als der Mensch erschaffen wurde, wurde er doppelt geschaffen - das heißt, es gab ein männliches und ein weibliches Wesen, die Gott beabsichtigte, zu einer perfekten Einheit zu machen ohne Verlust jeglicher Individualität irgendeiner Seite. Ihre Namen waren nicht Adam und Eva sondern Aman und Amen, und dies bedeutet das männliche Am und das weibliche Am - "Am" bedeutet "die erhabene Schöpfung Gottes."
Diese Wesen wurden körperlich und spirituell perfekt erschaffen, aber ihre Seelen besaßen nicht alle Eigenschaften der Großen Schöpfenden Seele. In dieser Beziehung waren dem Großen Schöpfer unterlegen. Aber was den seelischen Teil ihrer Erschaffung anbelangt, wurden sie nach dem Ebenbild ihres Schöpfers erschaffen. Der körperliche oder spirituelle Teil ihrer Schöpfung erfolgte nicht nach dem Ebenbild ihres Schöpfers, denn Er hat keinen physischen oder spirituellen Körper. Nur ihre Seele wurde nach dem Ebenbild ihres Schöpfers erschaffen - und nicht aus Seiner Substanz.
Aber diesem Ebenbild wurde eine Möglichkeit gegeben, die Substanz der Seelenqualitäten ihres Schöpfers zu erreichen oder zu erhalten - das, wenn sie den Weg in ihrem Dasein oder Leben verfolgten, der es ihren Seelen ermöglichte, diese Seelensubstanz zu empfangen in Übereinstimmung mit gewissen Wirkungsweisen der Gesetze, die ihr Schöpfer vorgeschrieben hatte. Und nur durch die Befolgung dieser Gesetze oder deren Wirken konnte diese Substanz der Schöpfenden Seele erlangt werden.
Nun, diese Geschöpfe bestanden die Probe nicht, oder vielmehr erfüllten nicht die Anforderungen; und nachdem sie eine Weile gelebt hatten, wurden sie von der Idee besessen, dass sie diese vorgeschriebenen Gesetze nicht einhalten müssten, sondern dass sie diese Substanz aus eigenem Willen und aus eigener Kraft erreichen könnten, indem sie taten, was ihnen diese Gesetze verboten hatten. Und so missachteten sie die Gesetze in ihrer Bestrebung, die Substanz oder die Göttliche Liebe zu erlangen; und als Folge wurde diese Möglichkeit, die Substanz der Schöpfenden Seele zu erhalten, ihnen entzogen. Sie wurden dann zu Wesen, die immer noch die spirituelle und physische Form besaßen, und sie bestanden als Seelen weiter, aber sie besaßen nicht mehr diese Große Möglichkeit. Und das war der Sündenfall des Menschen.
(Hr. Padgett fragte über die Bedeutung des Apfels im Buch Genesis)
Die Geschichte des Apfels ist ein Mythos. Kein Apfel oder irgendetwas Anderes, was zum Verzehr bestimmt war, formte Teil des Sündenfalls. Es war einzig der Fall der Möglichkeiten der Seele.
Der Ungehorsam war das große, gesetzwidrige Verlangen seitens der beiden, diese Seelensubstanz zu erlangen, bevor sie dazu reif waren oder in der Lage, Sie in Übereinstimmung mit dem Wirken der vorgeschriebenen Gesetze zu empfangen; und als Folge wurden sie ungehorsam. Und weil sie einen Willen besaßen, der in keinerlei Weise gebunden oder beschränkt wurde durch ihren Schöpfer, übten sie ihren Willen entsprechend ihren Wünschen aus. Und aus diesem Ungehorsam heraus handelte der Wille von Männern und Frauen weiterhin entsprechend ihren Wünschen und entgegen den Großen Gesetzen der Wahrheit, die für die beiden Geschöpfe zur Zeit ihrer Erschaffung eingerichtet wurden, und die dieselben unveränderlichen Gesetze dieser Zeit sind.
Die Seelensubstanz, die diese beiden verwirkten, war die Göttliche Liebe ihres Schöpfers; diese hätte sie, wenn sie Sie durch ihren Gehorsam besessen hätten, zu einem Teil Seiner Göttlichkeit gemacht - und dadurch wie Er selbst nicht nur im Ebenbild sondern auch in der Substanz und Realität.
Die Möglichkeit, die ihnen entzogen wurde, war das Vorrecht, das sie besaßen, diese Seelensubstanz, oder die Göttliche Liebe, zu erhalten, indem sie gehorsam den Vorschriften dieser Gesetze folgten. Du siehst also, die Geschichte des Buches Genesis ist rein symbolisch.
Ich habe heute Nacht nichts Weiteres zu sagen.
(Hr. Padgett fragte, wo das spirituelle Wesen wohne.)
Ich lebe in einer Sphäre, die Teil der Göttlichen Himmel formt. Durch die Gnade Gottes und Seine Gabe, die von Jesus verkündet wurde, habe ich diese Möglichkeit erhalten, und durch sie die Seelensubstanz, die unsere ersten Eltern verwirkten.
Der Name, den ich dir nannte, war meiner, als ich auf Erden lebte. Er ist Arabisch und nichts sonst. Du musst wissen, dass viele der Namen meiner Zeit in die Nomenklatur anderer Nationen und Rassen einverleibt und verwendet wurden in nachfolgenden Jahrhunderten.
Also, ich werde dir eine gute Nacht wünschen.
Dein Bruder in Christus,
Leytergus
Moses betont die Wichtigkeit, dass die Juden die Wahrheiten Gottes erfahren, wie sie von Jesus verkündet wurden
Ich bin hier, Moses, der Prophet Gottes alter Zeiten
Ich war bei mehreren Anlässen bei dir, als dir einige der uralten spirituellen Wesen schrieben, und ich war sehr interessiert. Ich bin immer noch ein treuer Diener Gottes. Aber zusätzlich glaube ich an Jesus, der der größte aller Söhne des Vaters ist und der einzige aller Boten Gottes, der das Leben und die Unsterblichkeit ans Licht brachte.
Ich hätte dies nicht vor seinem Kommen sagen können. Ich meine, dass ich nicht hätte sagen können, dass andere große Reformatoren und Lehrer der Wahrheiten Gottes dies nicht getan hatten, denn ich wusste vor dem Kommen Jesu nicht, was Leben und Unsterblichkeit bedeuteten. Kein Mensch oder spirituelles Wesen kannte vor jener Zeit diese Große Wahrheit.
Ich lebe nun in den Göttlichen Himmeln mit vielen der alten Propheten und Sehern, die diese Große Gabe der Göttlichen Liebe erhalten haben. Und viele, die seit der Zeit Jesu lebten und starben, sind auch Himmlische spirituelle Wesen, die an der Unsterblichkeit teilhaben.
Ich sehe nun, dass viel meiner Lehren nicht wahr waren; dass die Liebe nicht in sie eintrat, sondern vielmehr der Geist der Vergeltung, der überhaupt keinen Teil der Wahrheiten des Vaters darstellt.
Die Juden betrachten mich immer noch als ihren großen Lehrer und Gesetzgeber, und viele von ihnen befolgen meine Gesetze wörtlich. Und ich möchte dir diese Tatsache mitteilen, weil ich glaube, dass, wenn du die Botschaften des Meisters veröffentlichst, und wenn du auch publizieren solltest, was ich schreibe, viele Juden mir glauben werden; und auch, dass ich und viele derer, die meine Lehren unterrichteten, sich jetzt widmen, den spirituellen Wesen von Juden, die in die spirituelle Welt kommen, die Wahrheiten zu zeigen, wie der Meister sie lehrt.
Die Jüdische Nation ist das strikteste aller Völker in ihrem Glauben an ihre religiösen Doktrinen und deren Einhaltung, wie sie im Alten Testament dargelegt werden. Folglich wird sie unter den letzten aller Menschen sein, die Wahrheiten anzuerkennen, die ich nun verstehe und lehre. Aber ich hoffe, dass irgendetwas, was ich über dich mitteilen kann, sie zum Denken bringen wird, damit sie an diese Neue Offenbarung der Wahrheit glauben und sie befolgen.
Sie haben in all diesen Jahrhunderten für ihre Religion gekämpft und gelitten, und das geschieht immer noch. Und das Eine, was mehr als alles Andere sie von der Anerkennung der Lehren Jesu abhielt und an seine Mission an die Menschheit zu glauben, ist, dass seine Anhänger (oder diejenigen, die versuchten, seine Lehren niederzuschreiben, und jene, die dieselben auslegten) erklären und behaupten, dass Jesus Gott sei, und dass der wahre Gott aus drei Personen bestehe statt aus einer, was ich in den Zehn Geboten niemals erklärte. Dies war der große Stolperstein für die Juden; und wenn sie lesen, wie das vielleicht geschieht, dass Jesus selbst erklärte und verkündete, dass er nicht Gott sei sondern nur Sein Sohn, und dass sie auch Seine Söhne sind, dann werden sie seine Lehren mit mehr Toleranz betrachten. Viele von ihnen werden zur Anerkennung seiner Wahrheiten und der Wahrheiten des Vaters neigen. Und das Judentum wird in seinem religiösen Aspekt nach und nach verschwinden, und die Juden werden zu einem Teil der einen, großen religiösen Bruderschaft der Menschen werden. Und es wird, so wie in unseren Göttlichen Himmeln, keine Juden und keine Nichtjuden auf Erden mehr geben, sondern alle werden eins werden in ihrem Glauben an den Vater und an die Mission Jesu. Er wird als der Messias nicht nur der Juden sondern der ganzen Welt anerkannt werden. Dann wird das auserwählte Volk Gottes keine kleine Minderheit der Kinder Gottes mehr sein. Die ganze Welt wird vielmehr sein auserwähltes Volk bilden.
Ich werde heute Nacht nicht noch mehr schreiben, aber ich fühle, dass ich dich bitten muss, mir zu erlauben, noch einmal zu schreiben, weil ich auf Erden einen Auftrag zu erledigen habe, ein Werk ungeschehen zu machen, das ich so effizient ausführte, als ich der Anführer meines Volkes war.
So wie Jesus die gesamte Menschheit den Weg zum Vater und zur Unsterblichkeit lehrt und lehren wird, so muss ich mein Volk den Weg lehren, diese irrtumsbehafteten und falschen Überzeugungen loszuwerden, die im Alten Testament enthalten sind.
Also, ich danke dir und wünsche dir eine gute Nacht.
Moses,
der Gesetzgeber der Juden
Daniel schreibt über seine Erfahrungen in der spirituellen Welt und über sein Leben auf Erden
Ich bin hier, Daniel, der Prophet Gottes des Alten Testamentes. Ich bin heute Nacht bei dir, denn du hast Grund anzunehmen, dass du auserwählt worden bist, das Werk Jesu zu verrichten, indem du seine Botschaften an die Menschheit vermittelst, und ich möchte mein Zeugnis zu dem der anderen hinzufügen, die mir vorausgegangen sind.
Ich folge dem Meister, wenn ich auch auf Erden viele Jahre gelebt habe, bevor er kam, um die neuerliche Schenkung der Großen Göttlichen Liebe des Vaters zu verkünden, und um den Weg zu zeigen, auf dem jeder Mensch, der das so wünscht, Sie erlangen kann.
Ich wusste nie, was diese Liebe war, bis Jesus kam und Sie den Menschen und spirituellen Wesen erklärte, so wie er das tat. Und als er nach seiner Kreuzigung in die spirituelle Welt kam, predigte er uns, die wir in den Spirituellen Sphären lebten, über die große Doktrin Gottes Heilsplans.
Die Menschen dürfen nicht glauben, dass die Sterblichen die einzigen Empfänger dieser Liebe sind, oder dass sie die einzigen sind, die das Vorrecht besaßen, den Weg zu dieser Liebe zu erfahren; denn so wie ich dir sage, Jesus kam zu den spirituellen Wesen, die in den Spirituellen Himmeln lebten, und er machte diesen großartigen Plan bekannt und lehrte den Weg zur Unsterblichkeit.
Vor seinem Kommen war ich ein spirituelles Wesen, das die Gunst des Vaters genoss in einem Ausmaße, dass meine natürliche Liebe im höchsten Grade entwickelt wurde, und in jener Liebe war ich vergleichsweise glücklich. Ich besaß auch eine hohe intellektuelle Entwicklung, aber was die Göttliche Liebe angelangt, die ich nun besitze, so wusste ich nichts von Ihr und auch kein anderes spirituelles Wesen, das damals lebte.
Das mag dir seltsam vorkommen, denn aus meiner Geschichte, wie sie im Alten Testament enthalten ist, würdest du natürlich annehmen, dass ich bei Gott in hoher Gunst stand, und so war das auch. Aber diese Gunst erstreckte sich nicht weiter als den Empfang einer großen Menge der natürlichen Liebe von Ihm, die er der gesamten Menschheit geschenkt hatte; und indem ich wußte auf Grund meiner spirituellen Wahrnehmungen und der Kraft einer psychischen Natur, die ich besaß, dass sich Gott um mich kümmerte und mich einsetzte, um die heidnischen Nationen zu überzeugen, dass es nur einen Gott gab, und dass Er Alleine angebetet werden sollte.
Ich kannte nie die Realität über die Göttliche Liebe, oder dass ich mich nicht in einer Lage befand, in der ich sein hätte können, wenn diese Liebe der Menschheit nicht entzogen worden wäre, als unser großer irdischer Vater seinen fatalen Akt des Ungehorsams vollzog. Zu jenen Zeiten vor dem Kommen Jesu konnte kein spirituelles Wesen womöglich höher aufsteigen als zur Sphäre, wo diese natürliche Liebe und die intellektuelle Entwicklung im höchsten Grade der Vollkommenheit existierten.
Du siehst also, ich war niemals ein spirituelles Wesen im Besitz dieser Göttlichen Natur. Und wir, die wir in den Tagen meines irdischen Daseins lebten, waren zufrieden mit den Gefallen und Gaben Gottes und erwarteten nicht mehr, wie sie unsere irdischen Wohlstand und unser Glück betreffen konnten.
Ich war ein Prophet, wie das geschrieben steht, und Gott sprach zu mir durch seine spirituellen Wesen über die Themen, die ich dem Volk erklärte. Er gestattete es mir auch, vieles vorauszusagen, was stattfinden würde und tatsächlich auch eintrat. Aber diese große Gunst und Gabe brachten mir nicht den Besitz der Göttlichen Liebe oder der Natur des Vaters; und ich als schließlich starb, ging ich in die spirituelle Welt als ein spirituelles Wesen, das nur die natürliche Liebe besaß und die hohe moralische Entwicklung, die mir meine Verständigung und Verbindung mit den spirituellen Wesen des Vaters mir beschert hatte.
Man darf also nicht glauben, dass wir aus dem Alten Testament, ob wir nun Propheten oder Seher waren oder die besonderen Schützlinge Gottes, jemals Seine Göttliche Essenz besaßen, während wir auf Erden lebten oder während wir als spirituelle Wesen vor dem Kommen Jesu unser Dasein fristeten.
Abraham, Moses oder Elias besaßen nie diese Göttliche Natur, obwohl sie vom Vater speziell auserwählt worden waren, um Sein Werk in den Besonderheiten zu vollbringen, wofür sie erwählt worden waren. Und sie verstanden nie, dass ihr Leben nach dem Tode mehr bedeuten konnte als das bloße Dasein in der spirituellen Welt als spirituelle Wesen, oder wie das ausgedrückt worden ist, dass sie im Heim ihrer Väter versammelt werden sollten. Man verstand damals, dass die Rast die großartige Situation der guten Menschen Gottes sein würde. Und diese Rast bedeutete für sie eine Befreiung von allen irdischen Sorgen und eine Seligkeit, die sich aus dieser Freiheit ergab.
Als also der Meister in die spirituelle Welt kam und die Große Wahrheit der neuerlichen Schenkung der Göttlichen Liebe predigte, waren die spirituellen Wesen genauso überrascht wie die Sterblichen. Und es gab genauso viel Unglauben unter ihnen wie unter den Sterblichen.
Die Juden glauben immer noch an ihre Doktrinen, die ihre Glaubensregeln waren, als sie noch im Fleische lebten. Und die Gesetze Mose und die Erklärungen der Propheten kontrollieren sie als spirituelle Wesen, so wie sie sie auf Erden kontrolliert haben.
Natürlich, nachdem sie zu spirituellen Wesen geworden waren, lernten sie vieles über die spirituelle Welt, wovon sie als Sterbliche nichts wussten. Und unter den Gesetzen, die sie als spirituelle Wesen lernten, befand sich das große Gesetz der Abgeltung. Selbstverständlich hatte Moses in gewisser Weise die Prinzipien dieses Gesetzes gelehrt, wie zum Beispiel in seinem Dekret "Auge um Auge, Zahn um Zahn"; aber dies war bloß ein Schatten dessen, was das Gesetz über die Abgeltung in der spirituellen Welt bedeutet.
Dieses Gesetz bestand damals genauso wie heute, aber die spirituellen Wesen hatten bloß die natürliche Liebe damals, um ihnen zu helfen, aus ihrer Situation des Leidens und der Finsternis zu entrinnen; und in vielen Fällen brauchte es Jahrhunderte und abermals Jahrhunderte, bis diese Liebe ihre Errettung bewirkte.
Und ich muss dir auch erzählen, dass, wenn diese natürliche Liebe ihre Aufgabe erledigt hatte, das spirituelle Wesen in einen Zustand des Glücks und der Zufriedenheit kam - so sehr, dass viele von ihnen zufrieden blieben, und einige, die zu meiner Zeit auf Erden lebten und zu meiner Zeit zu spirituellen Wesen wurden, befinden sich immer noch in jener Verfassung des Glückes, welche die natürliche Liebe in ihrer reinen Form ihnen bereitet. Sie erwachten nicht zur Großen Wahrheit, dass ihnen die Göttliche Liebe zur Zeit, als Jesus zur Erde kam, angeboten worden war, genauso wie viele - ja die große Mehrheit der Menschen - niemals ein Erwachen diesbezüglich erlebt haben.
Du siehst also, Gott hat in Seiner Güte und Gnade einen Weg bereitet, auf dem alle zu Teilhabern Seiner Göttlichen Natur werden können und der entsprechenden großen und niemals sterbenden Seligkeit, aber Er hat ebenso eine natürliche Liebe bereitet, die frei von jeglicher Sünde und irdischer Grobheit werden kann, und wenn sie so geläutert worden ist, dann ermöglicht sie es dem spirituellen Wesen, ein Glück zu genießen, das weit jenseits der Vorstellungskraft der Sterblichen liegt. Aber die letztgenannte Verfassung bringt nicht die Unsterblichkeit, und kein spirituelles Wesen, das nur die natürliche Liebe besitzt, hat die Zusicherung, dass es unsterblich ist.
Nun, ich habe sehr viel geschrieben und muss für diesmal aufhören.
(Hr. Padgett stellte eine Frage)
Nun, zur Zeit als Moses und Elias Jesus auf dem Berg der Verklärung trafen, hatten sie eine Portion der Göttlichen Liebe empfangen, denn sie hatten vor dieser Zeit von Ihrer neuerlichen Schenkung an die Menschheit erfahren. Und weil sie ihre natürliche Liebe in ihrem allerhöchsten Grad entwickelt hatten und dem Vater in ihrer Seelenentwicklung sehr nahe standen, waren sie bereite Empfänger der Göttlichen Liebe, als Diese wieder zu den Menschen und den spirituellen Wesen kam. Aber sie waren damals nicht so erfüllt von Ihr wie viele spirituelle Wesen, die zu deiner Zeit Sterbliche waren.
So wie ich die Bedeutung der Verklärung verstehe, so diente sie dem Zweck, den Jüngern des Meisters zu zeigen, dass, so wie Jesus der Besitzer und die Verkörperung dieser Göttlichen Liebe in der irdischen Welt war, so waren Moses und Elias ihre Besitzer in der spirituellen Welt. In anderen Worten, die Erscheinung Jesu zeigte, dass Sie den sterblichen Menschen geschenkt worden war, und die Erscheinung Mose und Elias zeigte, dass Sie auch den spirituellen Wesen geschenkt worden war.
Irgendwann einmal werde ich kommen und dir meine Erfahrung berichten, wie ich diese Liebe gefunden habe, überzeugt wurde von der wahren Mission und der Wahrheit der Lehren Jesu, und wie diese Liebe in meine Seele eintrat und mich in einen Christen verwandelte.
Die Sphäre, in der ich lebe, hat keine Nummer. Sie liebt hoch in den Göttlichen Himmeln, aber nicht so hoch wie die, wo die Aposteln leben. Sie besitzen eine wunderbare Seelenentwicklung, was den Besitz dieser Liebe in einem hohen Maße bedeutet; und es ist dieser Besitz der Liebe, der ihren Wohnort bestimmt.
Nun, ich bin dankbar, dass ich dir heute Nacht schreiben konnte, und ich fühle, dass ich den Weg erschließe, fähig zu sein, dadurch Sterblichen Gutes zu tun. Denn wir bilden nun ein Heer, wie du sagen würdest, um eine große und erfolgreiche Attacke gegen die Mächte des Bösen und der Finsternis zu starten, wie sie nun in der irdischen Welt existieren. Jesus wird der Anführer dieser Armee sein; er ist das größte spirituelle Wesen im ganzen Universum Gottes, und wir, die wir ihm folgen, anerkennen diese Tatsache und gehorchen ihm ohne irgendetwas in Frage zu stellen.
Also, mein Freund, ich muss Schluss machen.
Mit der Liebe eines Bruders, der dir uralt vorkommen mag, aber der sehr jung ist, wünsche ich dir eine gute Nacht.
Daniel
Samuel gibt seine Lehre und Erfahrung auf Erden wieder
Ich bin hier, Samuel, der Prophet Gottes des Alten Testamentes
Ich bin derselbe Samuel, den die Frau aus Endor aus der spirituellen Welt rief, um Saul sein Verhängnis zu zeigen. Ich komme heute Nacht zu dir, wie ich damals zu ihr gekommen bin, nur der Zweck ist nicht der gleiche, und ich bin nicht das gleiche spirituelle Wesen in meinen Qualifikationen.
Ich bin nun ein Christ und weiß, was die Göttliche Liebe des Vaters bedeutet, was ich damals nicht war und wusste. Ich war ein spirituelles Wesen, das vergleichsweise glücklich lebte und die Gewissheit hatte, dass ich meine Arbeit auf Erden erledigt hatte und erfreute mich damals der Ruhe der Aufrichtigen; denn wie wir damals dieses Wort verstanden, sowohl in der irdischen als auch in der spirituellen Welt, war ich ein aufrichtiger Mann.
Ich komme zu dir heute Nacht, weil ich sehe, dass du auserwählt worden bist, das große Werk des Meisters zu verrichten in seinen Bemühungen, die Menschheit von ihrem Leben in Sünde und Fehler zu erlösen, und ihr den Weg zu zeigen, wie sie an der Göttlichen Natur des Vaters teilhaben und die Unsterblichkeit erlangen kann.
Wie gesegneter ist doch die Menschheit jetzt, und auch die spirituellen Wesen, als das der Fall war, als ich noch ein Sterblicher war und eine lange Zeit nachdem ich zu einem spirituellen Wesen geworden war. Mein Gott damals und dein Gott jetzt sind derselbe, aber Seine Große Gabe der Göttlichen Liebe existierte damals nicht so wie jetzt. Deshalb sollten du und alle anderen Sterblichen das große Vorrecht erkennen, das ihr auf Grund dieser Gabe genießt, und auf Grund der Gabe Jesu, den Weg zu erklären und zu zeigen, auf welchem jene Liebe erlangt werden kann - frei und ohne größere geistige Anstrengung, sondern bloß durch die Sehnsucht und das Begehren der Seele in ihrem Wunsch, ein Teil der Göttlichkeit des Vaters zu werden.
Ich sage dir, dass die Wege Gottes wunderbar und geheimnisvoll sind! Seine Pläne mögen für unsere Begriffe langsam wirken, aber sie arbeiten gewiss und werden zu der von Ihm vorbestimmten Zeit in Erfüllung gehen.
Ich wußte nie, dass Gott ein Gott der Liebe und der Barmherzigkeit war, während ich auf Erden lebte. Er war unser Jehovah und Regent. Er war ein Gott des "Ärgers" und des Zorns" und ein "eifersüchtiger" Gott, wie ich dachte, immer bereit, jene mit Massaker und Tod zu strafen, die Er für Seine "Feinde" hielt. Ich gehorchte Ihm und führte Seine Werke aus, wie ich glaubte, das tun zu müssen, eher aus Angst als aus Liebe. Um die Wahrheit zu sagen, für mich war die Liebe nie eine "Waffe" oder Instrument, das eingesetzt werden konnte, um die ungehorsamen Juden zu einer Einhaltung dessen zu bringen, was wir für den Willen Gottes hielten. Durch diese Methode, Gehorsam zu erreichen, wurde die Seele nie entwickelt, und die Liebe war ein nebensächlicher Faktor, um die Juden zum Gehorsam gegenüber den Anforderungen des Vaters zu bewegen.
Unser Hauptinteresse lag im Erfolg unserer irdischen Unternehmungen. Und wenn diese erreicht wurden, dann hatten wir keine weitere Verwendung für unseren Gott, außer Ihn für alle Fälle in Reserve zu halten, wenn wir, wie wir dachten, Seine Hilfe brauchen würden.
Ich weiß, dass Moses den Juden befahl, Gott mit all ihrer Seele, ihrem Verstand und ihrer Kraft zu lieben, und viele von ihnen dachten, dies auch zu tun. Aber in Wirklichkeit beschränkte sich ihre Liebe durch das Ausmaß ihres Wunsches nach weltlichem Wohlstand. Und das weiß ich; denn wenn sie schließlich erreicht hatten, was sie wollten, vergaßen sie, Gott zu lieben. Deshalb wurden wir Propheten so oft benötigt, um sie zu unterrichten, und wir riefen sie so oft zur Besinnung auf Gott und die Gefahr, die auf sie lauerte, Ihn und Seine Gesetze zu vergessen. Aber wir versuchten selten, sie zur Besinnung auf Ihn durch die Liebe zu bringen, sondern taten dies fast immer durch Drohungen und die Darstellung fürchterlicher Strafen, die ihnen auferlegt werden würden, wenn sie weiterhin auf Ihn vergaßen.
Und so geschah es, dass Saul meine Hilfe und meinen Rat suchte. Er dacht, dass nicht nur Gott ihn verlassen hatte, sondern dass auch er Gott verlassen hatte; und er erwartete die Strafe, die sich, wie er glaubte, aus dieser Nachlässigkeit, Gott zu dienen und zu Gehorchen, ergeben würde. Und nachdem ich in der spirituellen Welt war und wahrscheinlich Gott sehr nahe stand, dachte er, dass ich Einfluss ausüben und das große "angedrohte Unglück" aufhalten könnte. Aber er suchte mich nicht aus Liebe zu Gott, sondern aus Furcht vor seinen Feinden und aus Angst, dass Gott Seinen "Zorn" gegen ihn richten würde.
Du siehst also, die Furcht war das Leitmotiv, das den Umgang der Juden mit Gott in meiner Zeit prägte. Und wenn diese Furcht beruhigt wurde oder vergessen, dann vergaß man Gott und erinnerte sich an Ihn nur, wenn Gefahr im Verzuge war. Natürlich gab es viele Ausnahmen von dieser Art Juden, denn es gab einige, die Gott wirklich liebten; und keine Angst vor Seinem "Zorn" oder "Ärger" bestimmte ihre Liebe.
Daraus wirst du erkennen, dass die Gesetze Mose nicht so sehr danach trachteten, den spirituellen oder seelischen Teil der Juden zu regeln, sondern sie in ihrem Umgang untereinander in den praktischen Lebensangelegenheiten zu kontrollieren und in ihrem Umgang mit den Heiden und Fremden.
Die Moralgesetze, die so unterrichtet wurden, wurden gelehrt, um sie untereinander rechtschaffen zu machen; dann in der Folge (so dachten sie), würden sie auch rechtschaffen gegenüber Gott sein. Aber das unbedingt Notwendige, um sie eins mit Gott zu machen - nämlich durch das Erlangen der Göttlichen Liebe - fehlte, und wurde nie gesucht. Sie konnte damals nicht gefunden werden, denn Sie existierte damals für die Menschheit nicht.
Ich bin nun ein Christ und weiß, dass die Göttliche Liebe eine Realität ist, und dass alle Menschen sie besitzen können, wenn sie nur danach suchen.
(Hr. Padgett stellte eine Frage.)
Nun, die Frau aus Endor war keine Hexe, und sie praktizierte nicht die schwarze Magie. Sie war eine gute Frau, die die Macht besaß, die "Toten" herbeizurufen, wie man das damals nannte. Sie widmete sich nicht Praktiken, um Sterblichen Schaden zuzufügen, wie zum Beispiel sie zu verfluchen oder zu verzaubern, sondern sie war ein echtes Medium. Sie besaß zwar nicht viel Spiritualität, aber sie war eine Frau von guter Moral, die um sich eine große Anzahl spiritueller Wesen der höheren Ordnung versammelte, deren einziges Interesse es war, den Sterblichen Gutes zu tun. Sie war es, die danach trachtete, dass keine bösen spirituelle Wesen kamen und sich verständigten, und ihr Einflussnahme auf die höheren war sehr groß. Hätte sie zu der sogenannten niedrigeren Klasse der Medien gehört, wäre ich nie ihrem Ruf gefolgt. Aber sie stand mit mir und anderen spirituellen Wesen in Verbindung, deren Gedanken sich an die höheren Themen der spirituellen Welt richten; daher hatte sie keine Schwierigkeiten, uns erscheinen zu lassen, um Sterblichen zu helfen oder sie zu trösten, wenn sie das so wünschte.
Ich hatte Saul gelehrt und beraten, als er lebte, und nachdem ich zu einem spirituellen Wesen geworden war, und er Hilfe brauchte, suchte er natürlich meinen Rat.
In jenen Tagen gab es mehr Medien, als die meisten Leute annehmen. Und weil sie so häufig waren und so unterschiedlicher Art, und weil sich die meisten der schwarzen Magie und bösen Künsten widmeten, wurden strenge Gesetze erlassen, damit sie nicht weiter ihrer Tätigkeit nachgingen oder sich der Geisterbeschwörung widmeten.
Aber nicht alle waren böse, und viele von ihnen vollbrachten Gutes in der Welt. Und unter den letzteren befand sich die Frau aus Endor, auch wenn sie von den Kirchen und Predigern so verteufelt und mißbraucht worden ist. Du wirst vielleicht überrascht sein, wenn ich dir erzähle, dass sie hoch oben in den Göttlichen Himmeln lebt und ein erlöstes spirituelles Wesen ist, das sich an der Göttlichen Liebe des Vaters erfreut.
Nun, ich muss aufhören. Aber ich werde einmal wiederkommen und dir von den Dingen erzählen, die ich in Bezug auf diese höheren Sphären weiß. Ich wünsche dir eine gute Nacht.
Dein Freund und Bruder,
Samuel
Helen bestätigt, dass Daniel und Samuel schrieben
Ich bin hier, Helen
Nun, mein Liebling, du musst für heute Nacht aufhören. Du bist müde, und es wird dir Schaden zufügen, noch mehr zu schreiben.
(Frage)
Sie sind alle mächtige spirituelle Wesen und sehen so jung aus wie die spirituellen Wesen kürzlich Verstorbener, die sehr jung waren. Ich meine, sie sehen wie junge Männer aus, und das sind sie auch wirklich. Sie sind sehr weit entwickelt in ihren Seelen und in ihrem Verstand. Daniel ist besonders schön und auch sehr mächtig.
Mit all meiner Liebe bin ich
Deine wahre, treue und Dich liebende
Helen
Elias war nicht Johannes der Täufer. Noch war Johannes eine Reinkarnation Elias'
Ich bin hier, Elias (Elijah des Alten Testamentes)
Ich möchte dich auch im Glauben festigen, dass du das großartige Werk verrichten musst, und du darfst die Übertragung der Botschaften nicht behindern oder verzögern. Denn wenn du nur einen Moment lang nachdenkst, dann wirst du erkennen, dass es keinen anderen Weg gibt, wie diese Wahrheiten zu dieser Zeit an die Menschheit mitgeteilt werden können.
Du darfst nicht zweifeln, oder vielmehr einen Moment lang glauben, dass das Werk dir auferlegt worden ist, und du wärest nicht geeignet, diese Wahrheiten zu empfangen. Ich weiß, es ist manchmal schwer für dich zu glauben, dass du auserwählt worden bist, um dieses großartige Werk zu verrichten, oder dass du geeignet wärest, diese großen spirituellen Wahrheiten zu empfangen, die der Welt gegeben werden sollen, aber du darfst solche Gedanken nicht in deinem Verstand hegen. Denn es ist eine Tatsache, dass du auserwählt worden bist, um das Werk zu vollbringen, und du darfst dich davor nicht drücken. Wenn du das tust, kann die Menschheit eine lange Zeit in Unkenntnis bleiben, was denn die Wahrheit sei, und über den Weg, auf welchem sie die Essenz des Vaters übernehmen können, um somit zu Seinen wahren Kindern und Teilhabern an Seinem Wesen zu werden - dies, sodass die Essenz selbst und die Göttlichkeit des Vaters zu einem Teil der Leute werden kann.
Das Werk muss von dir verrichtet werden, und du darfst nicht zweifeln. Du musst eine feste Überzeugung seiner Wahrheit haben und musst dein Bestes versuchen, die Botschaften zu empfangen.
Das war alles, was ich sagen wollte, denn ich bin sehr interessiert am Werk.
(Hr. Padgett stellte eine Frage.)
Ja, eine große Zahl war anwesend, und bist umgeben von einem wunderbaren spirituellen Einfluss, der dich dazu bringen sollte zu glauben, dass diese spirituellen Wesen da sind und versuchen, dir zu helfen.
(Hr. Padgett stellte noch eine Frage.)
Ich war Elijah des Alten Testamentes, und ich lebte wirklich und war ein Prophet unter den Juden. Ich war nicht Johannes der Täufer, und er war keine Reinkarnation von mir, wie einige der Lehrer auf Erden behaupten. Johannes war er selbst, allein. Er war nur einmal im Fleische und war keine Reinkarnation von mir oder von irgendjemand sonst.
Ich werde jetzt nicht mehr schreiben. Also, gute Nacht,
Dein Bruder in Christus,
Elias
Elias diskutiert die Geschichte der Zeiten, als er auf Erden lebte
Ich bin hier, Elias (Elijah des Alten Testamentes)
Ich war ein Prophet des Alten Testamentes, und nun bin ich ein Bewohner der Göttlichen Himmel und ein unsterbliches Kind des Vaters.
Ich war bei mehren Gelegenheiten anwesend, wenn höhere spirituelle Wesen dir schrieben, und ich war sehr am Werk interessiert, das sie und du verrichteten. Du vollbringst eine wunderbare Arbeit, indem du finsteren spirituellen Wesen in ihrem Leiden hilfst und dieselben in eine enge Verbindung mit den höheren spirituellen Wesen bringst, die ihnen den Weg zur Liebe des Vaters zeigen können.
Ich würde dir heute Nacht gerne eine lange Botschaft über die Geschichte jener Zeiten schreiben, zu denen ich lebte, und über das Wissen, das wir, die wir als Propheten angesehen und beschreiben wurden, hatten, was die Beziehung zwischen Gott und den Menschen anbelangt; auch, einige Erfahrungen, die wir mit den spirituellen Wesen der Himmel hatten, die zu uns kamen und uns einige der Wahrheiten des Vaters mitteilten. Und ich werde dir sagen, dass bei all der Kenntnis der Wahrheit wir niemals verstanden, was die Göttliche Liebe des Vaters war im Unterschied zur Liebe, die Er allen Menschen schenkte ungeachtet, ob sie nach Seiner Liebe suchten und ungeachtet der Tatsache, ob sie sündigten und Seinen Geboten keinen Gehorsam leisteten. So wie ich jetzt weiß, hätten wir nicht verstehen können, was diese Göttliche Liebe, oder Sie jemals besitzen können, denn zu meiner Zeit und bis zum Kommen Jesu existierte dieses Vorrecht der Menschen nicht, Sie zu empfangen. Der Vater hatte dieses Privileg der Menschheit entzogen.
Aber wir empfingen die spirituelle Kenntnis über jenes, was den Menschen in seiner moralischen Natur besser machen und was ihn näher zum Vater in seiner natürlichen Liebe bringen würde. Unsere Bemühungen richteten sich auf das Ziel, die Menschen dies verstehen zu lassen und die Notwendigkeit, die moralischen Gesetze zu erfüllen.
Wie ich gesagt habe, es würde mir gefallen, dir eine lange Botschaft zu schreiben, aber es ist jemand anderes hier, er dir schreiben möchte, und ich werde aufhören. Aber ich werde bald kommen und meine Botschaft übertragen, und in der Zwischenzeit werde ich für dich beten und versuchen, dir zu helfen in deiner Seelenentwicklung und in deiner Arbeit.
Mit all meiner Liebe und meinem Segen, wünsche ich dir eine gute Nacht.
Dein Bruder in Christus,
Elias
Elias beschreibt seine Erfahrung auf Erden und in der spirituellen Welt. Er bestätigt, dass die Verklärung auf dem Berge wirklich stattfand
Ich bin hier, Elias
Ich werde heute Nacht wie versprochen eine kurze Botschaft schreiben.
Als ich auf Erden lebte, war ich ein Prophet für die Hebräer und versuchte, sie zu warnen, dass Gott nicht erfreut war über die Art und Weise, wie sie lebten, besonders dass sie nicht die Gebote beachteten, was ihre Gottesverehrung und ihre Lebensführung anbelangt. Ich war kein Mensch, der die Attribute Gottes kannte, wie ich sie nun kenne; denn damals war Er für mich bloß ein Gott des "Zorns" und der "Eifersucht", nicht der Liebe und der Barmherzigkeit. Und die meisten meiner Lehren sollten die Hebräer vor dem Zorn warnen, der sicherlich über sie kommen würde, wenn sie nicht den Gesetzen Mose gehorchten.
Ich weiß jetzt, dass der "Zorn" Gottes nicht gefürchtet werden muss, und dass Sein sogenannter "Zorn" nicht wirklich existiert. Wenn die Menschen Seinen Gesetzen ungehorsam sind und es vernachlässigen, Ihn in Wahrheit und im Geist anzubeten, ist Sein Gefühl ihnen gegenüber eher von Mitleid und Traurigkeit geprägt als von Zorn, und statt zu strafen, bringt Er ihnen Seine Barmherzigkeit und Liebe entgegen.
Zu meiner Zeit war der Gott der Liebe den Leuten unbekannt in ihrem praktischen Denken (obwohl über Ihn als Gott der Liebe geschrieben wurde); und die Leute suchten nicht so sehr nach Liebe, sondern Seinen "Zorn" zu vermeiden. So geschah es, dass nur unter der Drohung mit Seinem "Zorn" sie dazu bewegt werden konnten zu erkennen, dass die Ihm ungehorsam und fremd waren.
Sie hatten keine Seelenentwicklung, die mit der Liebe kommt, und ihr Streben richtete sich fast gänzlich auf irdische Besitztümer und auf die Seligkeit, die ihnen dieser Besitz geben würde, wie sie glaubten. Sie erwarteten ein Reich Gottes auf Erden, und dieses Reich sollte dergestalt sein, dass es die irdischen Angelegenheiten der Menschen regelte. Natürlich glaubten sie, dass Sünde und Sorgen des Lebens ausgelöscht würden, wenn dieses Reich einmal eingerichtet wäre, und dass die ganze Welt der Herrschaft dieses Reiches unterworfen sein würde.
Ihre Hoffnungen und Bestrebungen waren dem Wesen nach nationales Hoffnungen und Bestrebungen und nicht jene des Individuums. Die Einzelperson wurde von der Nation absorbiert, und das Glück war nationales Charakters statt individuellen außer in dem Maße, wie die nationale Seligkeit sich auf die Einzelperson auswirken konnte und diese daran teilhatte.
Ich selbst wusste gar nichts von der Göttlichen Liebe und hätte Sie unmöglich kennen können, denn Sie war damals nicht dem menschlichen Suchen zugänglich, weil Sie vom Vater noch nicht wiederhergestellt worden war.
Aber ich wusste über eine höhere Entwicklung der natürlichen Liebe als die meisten Leute Bescheid, und ich erkanntem welch großes Glück diese Entwicklung dem Individuum geben würde, das sie besaß. Ich wusste auch, dass der Wohlstand und die Macht der Nation an sich nicht das Glück der Liebe bringen würde, sondern nur die Freude und die Genugtuung, die vermehrter Besitz natürlich hervorbringt.
Die Juden waren eine fleischlich eingestellte Rasse, und die Entwicklung der spirituellen Seite ihres Wesens war sehr gering. Ihre Gewinnsucht als Einzelpersonen und als Nation war groß; und immer wenn es ihnen gut ging, verloren sie das Gefühl ihrer Abhängigkeit von Gott und griffen auf jene Praktiken und Lebensweise zurück, die es ihnen ermöglichten, wie sie dachten, den größten Genuss aus ihren Besitztümern zu erzielen. Die Zukunft (das heißt, die Zukunft nach dem Tode) beeinflusste ihre Lebensphilosophie nicht viel - sie lebten ausgesprochen für die Gegenwart.
Wenn du die biblische Geschichte jener Zeiten liest, wirst du finden, dass die meisten Warnungen der Propheten dann zu ihnen kamen, wenn sie als Nation am reichsten waren und, wie sie dachten, unabhängig von Gott - oder zumindest nicht gezwungen, Ihn um Hilfe und Unterstützung anzurufen.
Was ich gesagt habe, zeigt den Grundcharakter der Juden; und sie haben immer noch diesen Charakter - obgleich seit dem Kommen Christi und der Lehren seiner Doktrinen, die so weit bekannt geworden sind, die Spiritualität der Juden gestiegen und vertieft worden ist.
Manchmal beachteten sie meine Warnungen und manchmal nicht. Bisweilen betrachteten sie mich als Freund und bisweilen als Feind.
(Hr. Padgett stellte eine Frage.)
Nun, ich war ein Medium und hörte häufig Stimmen der Belehrung und Ermahnung aus der unsichtbaren Welt; und so wie unser Wissensstand war zu jener Zeit, nahm ich an, dass diese Stimmen die "Stimme Gottes" waren, und so verkündigte ich dies an das Volk. Aber nun weiß ich, dass solche Stimmen den spirituellen Wesen gehörten, die versuchten, dem Volk zu helfen, und es zu einer Erkenntnis der moralischen Wahrheiten zu bringen, die Moses gelehrt hatte.
Als Jesus ins fleischliche Leben geboren wurde, kam mit ihm die neuerliche Schenkung der Göttlichen Liebe; und durch seine Lehren wurde diese Tatsache den Menschen bekanntgemacht. Wir, die wir in den höheren spirituellen Sphären lebten, erfuhren auch von dieser Gabe; und es empfing Sie zwar keiner von uns in dem Grad wie Jesus, aber wir empfingen Sie und wurden reine und heilige spirituelle Wesen - frei von Sünde und Fehler, und zu Teilhabern der Göttlichen Essenz des Vaters und zu Besitzern der Unsterblichkeit.
Und so besaßen zur Zeit der Verklärung auf dem Berge einige von uns diese Liebe in einem Maße, dass unser Aussehen leuchtend und hell war, wie das in der Bibel beschrieben wird. Aber Jesus war heller als Moses oder ich selbst, denn er barg mehr der Göttlichen Liebe in seiner Seele und konnte das in dem wunderbaren Grad offenbaren, wie er dies tat, trotz seines physischen Körpers.
Unsere Erscheinung und seine Erscheinung auf dem Berg diente dem Zwecke, den Sterblichen und spirituellen Wesen zu zeigen, dass die Göttliche Liebe erneut geschenkt worden und von Sterblichen und spirituellen Wesen empfangen worden war. Dies war der Grund für unser Zusammentreffen. Und Berichte über dieses Ereignis sind seitdem stets in der Welt der Sterblichen verbreitet worden, aber diese Tatsache ist auch in Teilen der spirituellen Welt bekannt geworden, und viele spirituelle Wesen und Sterbliche haben diese Liebe gesucht und gefunden zu ihrem ewigen Glück. Ihre Existenz war damals eine Tatsache genauso wie heute, und die Liebe steht der Menschheit und den spirituellen Wesen offen.
Die Stimme, die die Aposteln hörten, wie sie Jesus als den geliebten Sohn verkündete, war nicht die Stimme Gottes, sondern die eines Himmlischen Wesens, dessen Aufgabe es war, die Verkündigung vorzunehmen.
Dieser Vorfall war keine Mythos sondern eine Tatsache und stellte einen Teil des Planes des Vaters dar, den Menschen die Gewissheit ihrer Erlösung zu geben.
Ich werde jetzt nicht mehr schreiben, sondern ich werde später wiederkommen und dir weiter über dieses Thema der neuerlichen Schenkung der Liebe schreiben und über meine Erfahrung, wie ich Sie empfangen habe.
Also, mit all meiner Liebe und meinem Segen wünsche ich dir eine gute Nacht.
Dein Bruder in Christus,
Elias
Elias ist sehr interessiert am Werk
Ich bin hier, Elias
Ich komme heute Nacht, um eine kurze Botschaft über das Thema "Die Wahrheit der Bibel in Bezug auf den Inhalt des Alten Testaments" zu schreiben. Damit meine ich nicht, dass ich jenen Teil der Bibel in allen Aspekten und Aussagen diskutieren möchte, die darin enthalten sind, sondern nur jenen Teil, der von der Zeit handelt, von der man annimmt, dass ich gelebt habe.
Zu allererst, mein Eintritt in das Szenario des Jüdischen Lebens und deren Geschichte war sehr abrupt, und wenig wurde über mein Leben davor geschrieben. Eigentlich wurde gar nichts darüber geschrieben, außer dass ich ein Tischbiter war, der in jenem Teil Palästinas lebte, worauf sich die Taten und Handlungen der Propheten und Männer der Hebräischen Rasse selten beziehen, und über dessen Bevölkerung man wenig weiß.
Als ich ins Rampenlicht trat, wie das dargestellt wird, war ich nicht sehr weit bekannt. Den Autoren der Schriften kam es vor, als wäre ich aus dem Unbekannten aufgetaucht, wo sich Gott besonders bemüht hatte, mir die Wahrheiten Seiner Gesetze beizubringen und mitzuteilen und auch die Handlungen des Ungehorsams jener Juden, unter denen ich erschien. Aber eine ganze Menge der Berichte über mein Erscheinen und meine Erklärungen und Taten sind erfunden und das Ergebnis der Vorstellungskraft derer, die die Geschichten des Lebens der Juden jener Zeiten niederschrieben, wie sie in der Bibel enthalten sind.
Ich war eine reale, lebende Person aus der Klasse der Propheten, die die Könige und Regenten vor dem "Zorn" Gottes warnte, der über ihnen schwebte, und vor dem Bösen in ihrer Lebensweise. Diese Könige hörten mir zu, und manchmal beachteten sie meine Warnungen und manchmal nicht. Und einige der Konsequenzen wurden von ihnen in ähnlicher Weise erlitten, wie das in der Bibel beschrieben steht.
Aber ich behauptete nie, eine direkte Verbindung zu Gott zu haben oder eine Botschaft von Ihm mitgeteilt zu haben, die Er mich beauftragt hatte mitzuteilen durch "das Wort aus Seinem Eigenen Munde." Ich behauptete auch nicht, Gott jemals gesehen zu haben oder zu wissen, Wer oder Was Er war.
Ich war ein Mann, der ein recht zurückgezogenes Leben führte, und der in den Lehren und in den Überzeugungen der Israeliten, wie sie damals bekannt waren, versiert war. Ich widmete mich auch sehr der Meditation und dem Gebet und besaß einen ausgeprägten religiösen Instinkt - eigentlich in einem so hohen Maße, dass ich wirklich glaubte, dass die Gedanken und Wahrnehmungen der Wahrheit, die mir kamen, richtige Botschaften der unsichtbaren Welt waren. Und weil ich das Wissen um die moralischen Wahrheiten besaß, wie sie in den Zehn Geboten erklärt und von den Rabbis im Tempel gelehrt wurden, konnte ich leicht bei den Handlungen und Taten der Könige und des Volkes erkennen und verstehen, dass es sich um Verletzungen dieser moralischen Wahrheiten handelte. Und wenn ich also von diesen Verletzungen erfuhr, erschien ich diesen Regenten und dem Volk und stellte ihre Taten und Handlungen an den Pranger, und ich drohte ihnen mit dem "Zorn" Gottes, wenn sie nicht mit ihrem Ungehorsam aufhörten und zur Verehrung des Einen Wahren Gottes zurückfänden, den die Hebräische Rasse entschieden verkündete und anbetete. Manchmal wurde ich als der wahrhaftige Prophet Gottes empfangen und manchmal nicht. Und als Folge empfing man bisweilen meine Botschaften und glaubte an sie, und bisweilen geschah das nicht.
Der Eckpfeiler meines Glaubens und meiner Berufung war, dass es nur Einen Gott gab, und dass Er der Gott der Hebräer war. Alle anderen Götter, an die von einem Teil der Juden und von den Nichtjuden geglaubt und die von ihnen angebetet wurden, waren falsche Götter, denen keine Ehrerbietung oder Anbetung geleistet werden sollte. Als ich folglich Ahab erschien und die Götter Belials anprangerte, glaubte ich, die Pflicht zu erfüllen, die Gott mir auferlegt hatte, und die so notwendig war, um das Volk von ihrem falschen Glauben und Götterverehrung wegzubringen hin zu einer Anerkennung des Einen Wahren Gottes.
(Hr. Padgett stellte eine Frage.)
Nun, es gibt vieles, was in diesen Schriften berichtet wird, was niemals geschah. Das eine, was häufig angeschnitten und als Beweis anerkannt wird der überlegenen Macht meines Gottes über den Gott Ba-al - das heißt, das Aufgehen in Flammen des Opfers auf dem Altar durch die Macht Gottes, nachdem die Priester ihren falschen Gott angerufen hatten, ihre Gebete zu erhören, und dieser es unterließ zu antworten - geschah niemals. Dies war das Ergebnis der Bemühung irgendeines Jüdischen Schreibers, um seinem Volk die wunderbare Macht, Aktivität Und Nähe jenes Gottes zu Seinen Propheten darzustellen. Dieser Vorfall jedoch fand nie statt, und es gibt viele andere Ereignisse in Bezug auf die vermeintlichen Kräfte, die ich als der Prophet Gottes besaß, die niemals wirklich vorkamen.
Ich betrachtete mich als Prophet Gottes und glaubte daran, aber ich hatte nie übernatürliche Kräfte, und so etwas wurde von mir auch nie geoffenbart, wie das in der angeblichen Geschichte meines Lebens als Sterblicher berichtet wird.
Es gibt noch ein weiteres Beispiel, auf das ich hinweisen möchte, und zwar meine angebliche Himmelfahrt in einem Feuerwagen in Gegenwart von Elisa. Das ist bloß ein Märchen; ich kann zwar sagen, gut erzählt, aber es geschah nie wirklich. Ich fuhr nicht in meinem physischen Körper in den Himmel auf, genauso wenig wie irgendein anderer Sterblicher, von dem ich gehört hätte - nicht einmal der Meister; denn es wäre gegen die Gesetze Gottes, dass so etwas stattfände. Und Gott bricht niemals Seine Gesetze zum Zweck, Seine Macht den Sterblichen unter Beweis zu stellen, oder um die Größe irgendeines Seiner Jünger zu zeigen oder aus irgendeinem anderen Grund.
Nein, ich starb wie andere Sterbliche. Ich wurde begraben, so wie es nötig war, mich zu begraben, weil ich zu meinem Todeszeitpunkt Freunde und Verwandte bei mir hatte. Und seit dieser Zeit ist meine physischer Körper nie auferstanden, und das wird auch nie geschehen.
Ich stieg zur spirituellen Welt auf in meinem spirituellen Körper so wie jeder andere Sterbliche beim Tod seines physischen Körpers, seit die Welt des Menschlichen Daseins begann. Und in der Zukunft wird der Geist der Menschen weiterhin so aufsteigen, und ihre physischen Körper werden sich in die Elemente auflösen, aus denen sie bestanden.
Es kann angenommen werden, weil ich in den Lehren der religiösen Gesetze der Hebräer und den Vorschriften der Zehn Gebote versiert war, und mich selbst für einen Propheten hielt und von Gott speziell erkoren, um die Sünden und bösen Taten der Könige und des Volkes anzuprangern, die den Glauben und die Praktiken ihrer Väter im Stich gelassen hatten, dass ich in den Himmel der Vollkommenheit und in die allerhöchste Seligkeit eintrat, die ein gehorsames Kind betreten würde, wenn es in perfekter Harmonie mit den Gesetzen Gottes stand. Nun, wenn ich so ein Kind gewesen wäre, wäre das vielleicht geschehen. Aber weil dem nicht so war, ging ich einfach in die spirituelle Welt und fand meinen Platz genau dort, wofür mich mein Seelenzustand in seiner Harmonie mit den Gesetzen Gottes und Seiner Wahrheiten eignete und mich bestimmte, dort zu wohnen.
Der Zustand der Seele bedingt das Schicksal des spirituellen Wesens. Kein bloßer Glaube an Selbstgerechtigkeit oder die Überzeugung, dass ich (das Individuum) speziell von Gott begünstigt worden sei, um Sein Werk zu vollbringen, oder dass ich Gott näher stünde und Seine spezielle Gnade und Gunst mehr verdiente, oder dass in meinem Falle eine besondere Vergebung erteilt werde, kann mich je in eine andere Umgebung oder Bedingung oder Glückszustand setzen von dem, für den mich die wirkliche Harmonie meiner Seelenqualitäten mit den Gesetzen Gottes und ihren Wirkungen eignet.
Das Gesetz der Eignung wirkt unveränderlich und unter allen Umständen, und die Bedingung und Eigenschaften der Seele in der spirituellen Welt können nie verborgen oder vorgetäuscht werden. Dann wird alles von Angesicht zu Angesicht gesehen; und das Gesetz begeht bei seiner Anwendung und in seiner Wirkung nie einen Fehler, sodass die Seele, die nicht geeignet ist, des Himmelreich betreten könnte, indem sie ruft "Herr, Herr, habe ich nicht in Deinem Namen prophezeit?", usw.
Viele der Geschichten des Alten Testamentes können zum Vorteil benutzt werden, um eine Moral zu ziehen oder eine Erzählung zu schmücken, aber wenn sich die Frage erhebt, was denn das Geschick der menschlichen Seele bestimmt, dann ändert sich die Wahrheit nie, und nur die Wahrheit wird die Frage entscheiden. Nur eine reine, vollkommene Seele kann ihr Zuhause in den Göttlichen Himmeln finden - diese Himmel sind das Heim der Seele, die die Göttliche Liebe des Vaters besitzt in jenem Ausmaße, dass die erschaffenen Eigenschaften der Seele verschwunden und von der Göttlichen Substanz ersetzt worden sind.
Wir können daher Propheten oder Prediger sein, weise in der intellektuellen Kenntnis religiöser Wahrheiten, "Heilige" auf Erden und Aposteln und Jünger, wenn wir aber nicht die Läuterung der Seele erlangen oder the Göttliche Essenz, dann können wir nicht das Heim betreten, welches und durch die eine oder die andere dieser Besitztümer zusteht.
Es ist am besten, wenn die Propheten des Alten Testaments, die Opfer, das Blut und das stellvertretende Sühneopfer in Vergessenheit geraten. Suche und erlange das Einfließen der Göttlichen Liebe des Vaters, und das Zuhause der Seele wird sich dann wahrhaftig und gewiss in den Göttlichen Himmeln befinden, wo nur das Göttliche existieren kann.
Nun, ich habe für heute Nacht genug geschrieben. Ich hoffe, dass du meine Botschaft interessant und hilfreich findest. Es ist wahr, und du kannst daran glauben. Und in ihrer Wahrheit ruht die Gewissheit, was des Geschick deiner eigenen Seele sein mag.
Dein Bruder in Christus,
Elias (Elijah)
Lot fügt sein Zeugnis und seine Erfahrung in der spirituellen Welt hinzu
Ich bin hier, Lot des Alten Testamentes
Ich komme zu dir, weil ich ein Jünger des Meisters bin. Ich möchte mein Zeugnis zu dem der anderen aus den alten Zeiten hinzufügen, die dir geschrieben haben, dass Jesus lebt und der Regent der Göttlichen Himmel ist, und dass er nun unter den Menschen und spirituellen Wesen arbeitet, um ihnen den Weg zum ewigen Leben und zur Göttlichen Liebe des Vaters zu zeigen.
Ich bin kein Hebräer, der ihn abgewiesen hätte, wenn ich gelebt hätte, als er zur Erde kam, denn in meinen Gedanken und meinem Glauben erwartete ich das Kommen eines Messias. Und für mich war Jesus jener Messias in all den Qualitäten und spirituellen Besitztümern, die ich von ihm erwartete.
Als ich lebte, hatten wir natürlich nicht das Privileg zu wissen, was die Göttliche Liebe des Vaters bedeutete. Wir wussten nur, dass es einen Gott gab, und dass dieser Gott uns liebte, wie wir dachten, als Sein auserwähltes Volk; auch dass Er wollte, dass wir ein korrektes Leben auf Erden führten und dadurch Seinen Segen und all die Belohnungen empfingen, die ein gehorsames Leben uns als Sterbliche bringen konnte. Aber was diese größere Liebe anbelangt, die uns alle zu Engeln macht, wenn wir Sie besitzen, so wussten wir nichts davon, und wir waren darüber auch nie durch unsere Seher oder Propheten unterrichtet worden, dass so eine Liebe existierte; und wie ich weiß, existierte das Privileg, Sie zu erhalten, damals nicht. Nur mit dem Kommen Jesu kam jene Liebe zu den Sterblichen und den spirituellen Wesen.
Aber Gott gab uns eine natürliche Liebe im Unterschied zur Göttlichen Liebe. Und wir empfanden eine Liebe zu Ihm, die, wenn sie gänzlich geläutert war, uns zu spirituellen Wesen machen konnte, deren Glück jenseits aller menschlichen Vorstellungskraft des Glücks lag. Aber man lehrte uns nicht einmal von dieser Seligkeit, und wir hatten nur geringe Einblicke durch die Lehren unserer Propheten, dass so eine Seligkeit im zukünftigen Leben existieren könnte.
Ich liebte Gott, so wie ich damals Gott verstand, aber diese Liebe erwuchs nicht aus meiner Vorstellung von Ihm als zärtlicher, liebender Vater, sondern mehr als ernster, "zorniger" Gott - voll "Eifersucht", und immer wachsam und bereit zu strafen wegen des Ungehorsams gegenüber seinen Geboten. Und dennoch lernte wir auch, dass Er uns belohnen würde, wenn wir Ihm gehorchten und seinen Willen taten.
Du siehst also, der Gott meiner Tage und der Gott der Gegenwart, wie wir Ihn uns nun vorstellen, sind nicht ähnlich. Und alle Menschen sollten verstehen und glauben, dass Jesus Christus die Möglichkeit ans Licht brachte (und darunter verstehe ich, dass er das den Menschen zur Kenntnis brachte), den wahren Gott der Liebe und Barmherzigkeit kennenzulernen. Sie sollten jetzt auch begreifen, dass sie wegen der Großen Barmherzigkeit Gottes, indem er der Menschheit die Möglichkeit erneut schenkte, von dieser Göttlichen Liebe erfüllt zu werden, nun die Gelegenheit haben, eine Einheit mit Gott zu werden und die Gewissheit ihrer Unsterblichkeit zu erlangen.
Es geschah lange Jahre, nachdem Jesus gekommen war, dass ich die Göttliche Liebe empfing oder an die großen Wahrheiten glaubte, die Jesus lehrte. Ich war so zufrieden mit meinem Glück als spirituelles Wesen, das bloß die natürliche Liebe besaß, die geläutert worden war und frei von Sünde und Fehler war, dass ich dachte, es könne keine größere Liebe oder größeres Glück geben. Aber im Laufe der Zeit hatte ich Grund zu glauben, es könnte doch eine andere (wenn nicht größere) Liebe in der spirituellen Welt geben wegen der wunderbaren Schönheit und Helligkeit einiger spiritueller Wesen, die ich bisweilen traf. Und ich begann, Nachforschungen anzustellen über das Thema, und als Ergebnis erfuhr ich von dieser Göttlichen Liebe, und zu guter Letzt suchte ich danach und fand Sie. Und was für einen Schatz ich fand!
Ich bin so erfüllt von Ihr, dass mein Glück jenseits aller Vorstellung liegt nicht nur der Menschen, sondern auch der spirituellen Wesen, die in niedrigeren Sphären leben als ich.
Ich darf heute Nacht nicht noch mehr schreiben, aber ich werde dir sagen, dass ich eines der vielen Himmlischen Wesen bin, die sich jetzt für die Arbeit der Erlösung der gesamten Menschheit interessieren und sich dem widmen. Jesus ist unser Anführer, und wir folgen ihm alle in der Bemühung, die Welt zu erlösen. Und damit meine ich die Einzelpersonen, die die Welt zusammensetzen; denn du musst wissen, dass die Erlösung eine individuelle Angelegenheit ist, und sie kann nicht zuwege gebracht werden, indem eine Nation oder eine Rasse als Ganzes erlöst wird.
Du siehst also, dieses Werk hat die Unterstützung der großen Macht der Göttlichen und auch der spirituellen Himmel.
Ich habe für heute Nacht genug geschrieben.
(Hr. Padgett stellte eine Frage.)
Nun, das Ereignis, dass sich mein Frau in eine Salzsäule verwandelte, ist wie eine große Anzahl anderer Ereignisse, die im Alten Testament berichtet werden. Diese Ereignisse sind bloß blumige Beschreibungen, die verwendet wurden, um moralische oder spirituelle Wahrheiten zu illustrieren. Meine Frau verwandelte sich nie in Salz, sondern starb eines natürlichen Todes, und ihre Reste wurden dort begraben, wo auch ich begraben lag. Sie befindet sich nun ebenfalls in den Göttlichen Himmeln.
Also, mein lieber Bruder, ich muss dir eine gute Nacht wünschen.
Lot