Offenbarungen der Engel der Göttlichen Wahrheit - Jesus offenbart erneut das Evangelium


 

 

Kapitel 16

Die Wahrheiten über die spirituelle Welt: Die Höllen

 

 

Die Hölle und die Dauer der Strafe. (Paulus)

Unter den spirituellen Wesen in den Höllen gibt es die Bewährung. (Jesus)

Es gibt keine Teufel und keinen Satan und keine gefallenen Engel, wenn man sie als echte Personen betrachtet. (Jesus)

Die spirituellen Wesen, die wenig Seelenentwicklung besitzen, können denjenigen helfen, die noch weniger haben als sie selbst. (Johannes)

 

 


 

 

Die Höllen

 

 

Die Hölle und die Dauer der Strafe

 

Ich bin hier, Paulus

Ich möchte nur sagen, dass ich heute Nacht in der Kirche war und hörte, wie der Prediger seiner Herde erzählte, was er über die Hölle nicht wusste. Was er sagte, war in vielen Belangen falsch; aber es war angenehm zu hören, dass er seinen Leuten erklärte, es gebe kein körperliches Leiden, obwohl er ihnen nicht erklärte, warum es so ein Leiden nicht geben könne. Ich meine damit, dass kein spirituelles Wesen, wenn es in die Hölle kommt, seinen stofflichen Körper mitnimmt oder irgendeinen anderen Körper aus einer Substanz, die von Feuer, Schwefel oder anderen unsinnigen Dingen angegriffen werden könnten, was die Kirchen so viele Jahre lang gelehrt und mit dem sie ihre Mitglieder in Schrecken versetzt haben, und in der Folge sie dazu brachten, den Vater für "grausam" und "zorngeladen" zu halten, der forderte, dass sein "Durst nach Vergeltung" durch das Brutzeln der Körper Seiner Kinder im Feuer gestillt werde. Nein, diese verdammenswerte Doktrin ist nicht wahr, und ich bin froh, dass die Kirchen aufhören, daran zu glauben oder sie zu unterrichten!

Aber die Doktrin, die der Prediger lehrte, ist genauso schlimm und unnütz wie die zuerst genannte, aus dem Grund, weil die Bestrafung der Sünder und derer, die nicht in Harmonie mit Gott stehen, eine Tatsache ist, über die sich alle klar werden, wenn sie in die spirituelle Welt kommen. Und nachdem das so ist, ist es genauso schädlich wie das zuerst genannte zu lehren, dass diese Strafe ewig währt.

Wie seltsam dass diese Prediger und Lehrer sich anstrengen, ihre Leute und Zuhörer zu veranlassen zu glauben, dass dieser Gott so ein zorniges und rachsüchtiges Wesen ist, das weniger Liebe und Barmherzigkeit als der schlimmste irdische Vater hat für seine Kinder! Es ist so bedauerlich, dass diese angeblichen Lehrer über Gott, solche Versuche anstellen, Ihn zu lästern, und dabei Seine Großen Eigenschaften der Liebe und Zärtlichkeit völlig außer Acht lassen, und Seinen Wunsch, dass all Seine Kinder glücklich werden. O, ich sage dir, dass diese Prediger eine jammervolle Sünde zu verantworten haben werden, wenn sie zur Abrechnung kommen! Und das wird nicht beim "großen Tag des Gerichts" sein, wie sie das lehren, sondern sobald sie ins spirituelle Leben eintreten und den großen Schaden erkennen, den sie vielen zugefügt haben, die ihnen in ihren Lehren gefolgt sind. Und sie werden sich dieses schrecklichen Ergebnisses sehr bald nach ihrem Eintritt in die spirituelle Welt klar werden. Denn die spirituellen Wesen jener werden als Wolken von Zeugen zu ihnen kommen, die unter ihrer Leitung auf Erden waren, und sie werden all die Beweislast der Folgen ihrer falschen Überzeugungen und die Flecken dieser großen Sünde der Gotteslästerung mitbringen.

Ich, Paulus, schreibe dies, denn ich habe selbst aus eben diesem Grunde gelitten. Als ich auf Erden lebte, lehrte ich eine gewisse Doktrin wie die, die diese Prediger jetzt lehren, und sogar jetzt noch werde ich mir bewusst, dass ich in gewissem Maße verantwortlich bin für viele falsche Überzeugungen. Aber ich danke Gott dass ich nicht für alles verantwortlich bin, was mir in der Bibel zugeschrieben wird, und dass, falls meine wahren Lehren bekannt wären und unterrichtet würden, die blinden und falschen Überzeugungen, die nun so weit verbreitet sind unter den Christen, nicht existierten. Ich sage dir, dass die Sterblichen sich die großen schädlich und bejammernswerten Folgen, die aus ihrem Glauben an die Bibel in vielen Belangen herrühren, nicht vorstellen können. Dieses Buch ist voll Irrtümer, Fälschungen und Unterstellungen, die nichts mit dem zu tun haben, was der Meister oder irgendeiner seiner Apostel gelehrt hat. Und du kannst leicht erkennen, wie besorgt wir alle sind, dass diese Irrtümer und Unwahrheiten aus dem Verstand und den Seelen der Menschen verschwinden.

Die Hölle der orthodoxen Prediger, wie sie früher gelehrt wurde - das heißt, eine Hölle aus Schwefel und Feuer - ist nicht die wahre Hölle, und hat kein Dasein außer im Verstand dieser orthodoxen Gläubigen.

Die wahre Hölle ist ein Ort und eine Umstand, und das Eine ist nicht vom Anderen zu trennen. Die Verfassung der Seele und der Überzeugungen der Menschen erschaffen die Höllen in einem sehr hohen Maße, jedoch die Hölle ist eine fixe Bleibe, erschaffen und eingerichtet, und von solch einem Charakter, dass sie für das Bewohnen durch die Seele gemäß dem Zustand dieser Seele geeignet ist. Um das zu illustrieren, eine Seele die weniger gemein und weniger voll von bösen Gedanken und den Erinnerungen an böse Taten und falschen Überzeugungen ist, befindet sich an einem sehr verschiedenen Ort von der Seele, die mehr des Bösen in sich birgt. Die erstere Seele würde ihren Aufenthaltsort nicht am selben Ort wie die letztere Seele finden, genauso wenig wie die hoch entwickelte Seele ihr Heim am selben Ort wie die Seele fände, die weniger entwickelt ist.

Der Himmel ist ein Ort, oder viele Orte, geeignet für die Entwicklung der Seele. Andererseits ist die Hölle ein Ort geeignet für die Seelen, die sich in einem Zustand der Verkommenheit und des Bösen befinden. Ich will damit sagen, dass der Ort und die Verfassung der Seele sich gegenseitig entsprechende Bedingungen sind - das Zuhause der Seele hängt von der Verfassung der Seele ab. Wie diese verschiedenen Höllen variieren, so sind sie geeignet für die Seelen von spirituellen Wesen laut der Verkommenheit ihrer Seele.

Wie ich zuvor gesagt habe, die Hölle ist ein Ort und auch ein Umstand. Und der Mensch, der glaubt, dass sie nichts weiter sei als ein Umstand seines Verstandes oder der Seele, wird auf wundersame Weise überrascht und auch enttäuscht werden. Ich weiß, dass die Verfassung des Verstandes und der Seele die Hölle eines Menschen in einem sehr hohen Maße prägt, und das ist die Hauptquelle seines Leidens und der Finsternis die ihn umgibt und einhüllt. Dennoch ist diese Verfassung nicht die einzige Quelle des Leidens oder der Dunkelheit in der er sich selbst wiederfindet. Die Hölle ist ebenso ein Ort. Sie ist ein Ort, der all die Erscheinungsbilder und Zutaten besitzt, die in exakter Übereinstimmung mit dem Zustand einer Person stehen, wie dieser durch die Verfassung seines Verstandes oder seiner Seele erzeugt oder verursacht wird.

Sie ist kein Ort universellen Charakters, der geeignet wäre für alle Seelen ohne Rücksicht auf ihren Zustand der Verkommenheit, Sünde und Finsternis. Sie ist kein einzelner Ort, der ein gemeinsames Heim für alle gefallenen Seelen bildet, sondern besteht aus vielen und verschiedenen Orten. Und wie gesagt worden ist, es gibt viele Höllen, die Abstufungen im Erscheinungsbild und in der Umgebung aufweisen, die geeignet sind, zusätzliches Leiden hervorzurufen, das die Seelen ertragen müssen. Der Ausdruck: "die tiefsten Tiefen der Hölle," ist keine leere Floskel, sondern spiegelt die Wahrheit wieder - eine wahre, existierende Tatsache, deren Echtheit viele spirituelle Wesen nun erleben.

Im weitesten Sinne ist die Hölle jeder Ort außerhalb des Himmels; und der Himmel ist ein Ort, wo alles, was ihn betritt - sein Aussehen, seine Eigenschaften und seine Bewohner - in perfekter Harmonie mit den jeweiligen Gesetzen Gottes und Seinem Willen stehen, was diese anbetrifft.

Und diese Aussage schließt die Tatsache mit ein, dass es mehrere Himmel gibt. Der Himmel der Erlösten oder derjenigen, die die Göttliche Essenz in ihren Seelen empfangen haben und die Göttliche Natur des Vaters angenommen haben, ist ein verschiedener Himmel von dem, wo jene leben, die die vollkommene Verfassung ihrer natürlichen Liebe wiedererlangt haben, wie die ersten Eltern sie besaßen vor ihrem Sündenfall - den Zustand der Wiederherstellung der Menschheit in jener Vollkommenheit, die durch den Ungehorsam des ersten Mannes und der ersten Frau verloren gingen.

Die Sterblichen glauben gewöhnlich, dass der Himmel ein Zustand ist. Und die Bibel, an die so viele glauben, versucht diesen Himmel mit seinen Straßen aus Gold und perlenbesetzten Toren, usw. zu beschreiben; und tatsächlich ist er ein echter, substanzieller Ort, der all die Elemente und Erscheinungsformen eines Heims voll Glückseligkeit besitzt, das hilft, seinen Bewohnern Seligkeit und Freude zu bringen, zusätzlich zu dem Glück, das die Vervollkommnung und Entwicklung ihrer Seele ihnen bereitet.

Wenn also der Himmel ein Ort ist, der aus echter Substanz besteht, die für die spirituellen Wesen wahrnehmbar ist, die in ihm wohnen, warum sollte dann die Hölle nicht auch ein Ort aus echter Substanz sein, mit jenen Qualitäten und Erscheinungsformen, die genau geeignet sind, um zum Unglück derer, die dort hingehören, beizutragen?

Die spirituelle Welt, sowohl der Himmel als auch die Hölle, sind stoffliche Orte, die Ebenen, Unterteilungen und Beschränkungen in ihrer Bewohnung aufweisen. Sie sind keine mythischen, unsichtbaren Vorstellungen des Verstandes, wie ihr Sterbliche euch normalerweise Geister vorstellt. Die spirituellen Wesen der Sterblichen sind echt und weit mehr substanziell als die stofflichen Körper der Sterblichen; außerdem bergen diese Ebenen und Unterteilungen, ob sie sich jetzt im Himmel oder in der Hölle befinden, mehr Wirklichkeit in ihrer Existenz als die Wohnorte der Sterblichen oder deren Begrenzung auf das Erdenleben.

Die Höllen sind Orte der Finsternis und des Leidens, aber darin gibt es kein Feuer und keinen Schwefel usw., wie das so generell von den Predigern und Lehrern der orthodoxen Kirchen dargestellt wurde, denn es befindet sich nichts darin, was das Feuer nähren würde, oder dem das Feuer etwas anhaben könnte. Und es gibt keine Teufel und keinen Satan, obwohl sich dort böse spirituelle Wesen der Menschen befinden, die schlimmer, verkommener und erschreckender sind, als je der Teufel und seine Engel dargestellt wurden.

In deinen Verständigungen hast du einige sehr realistische Beschreibungen der Hölle von denjenigen erhalten, die wirklich dort leben, und die ihre Qualen und Wirklichkeit erleben, und ich werde mir jetzt nicht die Zeit nehmen, um zu versuchen, sie im Detail zu beschreiben. Ich möchte nur sagen, dass genauso, wie es die Menschen nicht vermochten, sich die Wunder und Schönheit des Himmels vorzustellen, sie sich nie die Schrecken und Leiden der Hölle ausgemalt haben.

Aber aus all dem darfst du nicht verstehen, dass die Strafe und die Finsternis, die die Wesen des Bösen in den Höllen ertragen, speziell vom Vater auferlegt wurden, weil Er "Zorn" gegen diese Wesen empfindet, oder um Seinen "Rachedurst" zu stillen, und schon gar nicht, um eine "überschießende Gerechtigkeit" zu üben, denn das ist nicht wahr.

Wenn der Mensch zu einem spirituellen Wesen wird, ist er sein eigener Richter und Henker, er unterwirft sich und empfängt die unerbittlichen Folgen des Gesetzes, was immer ein Mensch sät, das soll er auch ernten. Das ist ein Gesetz, das erforderlich ist, um die Harmonie in Gottes Universum zu bewahren oder herzustellen, was selbstverständlich eine absolute Notwendigkeit ist. Und bei oberflächlicher Betrachtung kann das Gesetz dem Menschen streng und grausam erscheinen, dennoch ist es in seinem Wirken und in seinem Ergebnis sogar für die spirituellen Wesen, die unter dem Reifeprozess leiden, ein höchst gutartiges und vorteilhaftes Gesetz, denn die Finsternis und das Leiden einiger weniger Jahre, wie ihr Sterblichen sagt, bewirkt eine Ewigkeit voll Licht und Seligkeit.

Das Gesetz muss regieren. Aber bei all der augenscheinlichen Härte, dem Leiden und dem Fehlen der Barmherzigkeit, wacht die Große Liebe des Vater über den Leidenden und verwandelt schließlich die verdorbenen und verkommene Seele zu einer voll Reinheit und Güte.

Die Menschen haben vielleicht nie über diese Tatsache nachgedacht: wenn es möglich wäre für diese bösen Wesen, im Himmel zu leben, wären ihre Leiden und ihr Unglück noch größer als das, was sie an einem Ort ertragen müssen, der in seinem Milieu und in seinem Aussehen eher mit ihrer entstellten Seelenbedingung übereinstimmt. Deswegen ist sogar in ihren Höllen der Vater barmherzig und gut zu ihnen.

Was die zweite Feststellung des Predigers in seinem Vortrag anbetrifft - nämlich die Dauer des Leidens oder des Lebens eines spirituellen Wesens in der Hölle - so zog er den Schluss, dass die Dauer des spirituellen Wesens in der Hölle ewig währe, immerzu und ohne Ende. Wie das den Lehren seiner Seele und seiner Vorstellung über den Liebevollen Vater wehgetan haben muss, zu so einer Schlussfolgerung zu kommen! Aber dennoch, weil er eben in seinem Glaubensbekenntnis befangen ist, und weil ihn der Glaube beherrscht, dass die Bibel die einzige Autorität über die Hölle und ebenso über den Himmel ist, erklärte er aus der Überzeugung seines Verstandes (und hier möchte ich das Wort Verstand betonen, denn sein Herz war damit nicht einverstanden), dass die Dauer des Leidens und des Lebens in den Höllen ewig währt; und dass der Ausspruch Jesu das beweisen würde, nicht nur weil er in der Bibel stand, sondern auch weil die wahre Bedeutung des originalen Griechischen Wortes nicht anders übersetzt werden könne. Er sagte dies, ohne zu wissen, oder wenn er es wusste, dann vergaß er, dass Jesus, sogar wenn er diesen Ausdruck verwendet hätte, nicht Griechisch sprach, und um die wahre Bedeutung des Wortes, das Jesus verwendete, hinter dem Griechischen Wort herauszufinden, hätte er (der Prediger) das Wort suchen müssen, wie es von Jesus geäußert worden war, um den wirklichen Sinn zu entdecken.

So viele Prediger und Kommentatoren der Bibel versuchen, eine höchst wichtige Wahrheit aus einer Bedeutungsnuance zu bestimmen, von der sie annehmen, dass sie ein bestimmtes Wort ursprünglich gehabt habe. Aber sie haben keinen Grund anzunehmen, dass so ein Wort, als es verwendet wurde, eine Bedeutungsnuance hatte, oder dass das Original, wie sie das glauben, wirklich das ursprüngliche Wort war, das gesprochen oder geschrieben worden ist. Sie scheinen die Tatsache aus den Augen zu verlieren, dass die Schriften der Bibel - ich meine die Manuskripte, auf die sie sich beziehen, um die Richtigkeit ihrer Schlussfolgerungen zu beweisen - weit entfernt von den originalen Schriften liegen, und dass auf Grund der immer wieder erfolgenden Abschriften des Wortes, auf das sie sich verlassen, die Bedeutungsnuance, die sie ihm in ihren Interpretationen zuordnen, vielleicht nicht die exakte Übersetzung des ursprünglich verwendeten Wortes ist. Selbstverständlich verfügen sie über keinerlei Möglichkeit, dies festzustellen; und folglich müssen sie auf die beste Autorität zurückgreifen, zu der sie Zugang finden. Aber unter diesen Umständen ist es nicht zu rechtfertigen, dass eine lebenswichtige Frage über die Zukunft und das Schicksal des Menschen von einer Bedeutungsnuance bestimmt wird, die einem oder mehreren Wörtern gegeben wird, ohne sich auf andere Aussagen im selben Buch über dasselbe untersuchte Thema zu beziehen.

Der Prediger sagte, dass in seinen Schlussfolgerungen über die Frage er allein von der Bibel geleitet werden müsse, dass er kein Recht habe, sich in Spekulationen einzulassen über die Philosophien anderer Menschen; und dass er nichts in der Bibel finden könne, was es ihm erlauben würde, zu einer anderen Erkenntnis zu gelangen, als dass die Dauer der Strafe in der Hölle ewig währt. Nun, er war nicht ehrlich zu sich selbst; wenn er ein wenig tiefer geforscht und anderen Teilen der Bibel eben solchen Glauben geschenkt hätte wie der Stelle, die er zitierte, hätte er eine starke Erklärung gefunden mit der Aussage, dass die bösen spirituellen Wesen in der Hölle die Möglichkeit finden, sie zu verlassen; und nicht nur das, sondern auch, dass ein Teil der großartigen Mission Jesu, auf dessen vermeintliche Erklärung der Prediger seine Schlüsse basiert, darin bestand, jenen spirituellen Wesen des Bösen den Weg zu zeigen, ihre Höllen zu verlassen. Dies war das erste Werk des Meisters, nachdem er zu einem spirituellen Wesen geworden war, und er hätte sich nicht darangemacht, diesen bösen Wesen in der Hölle zu predigen, wenn sie nicht die Möglichkeit gehabt hätten, sie zu je verlassen (Erste Epistel Petri 3:19,20. "... und ist getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist. In ihm ist er auch hingegangen und hat gepredigt den Geistern im Gefängnis, die einst ungehorsam waren, als Gott harrte und Geduld hatte zur Zeit Noahs, als man die Arche baute, in der wenige, nämlich acht Seelen, gerettet wurden durchs Wasser hindurch...").

Der Prediger hätte auch gut den Widerspruch in der Bibel etwas tiefer betrachten können, dass zur Zeit Noahs Gott Seine Kinder "bestrafte", weil sie als Sterbliche so sehr sündigten, wie er niemals andere Seiner Kinder wegen ihres Ungehorsams strafte, indem er sie durch eine große Katastrophe völlig vernichtete, und somit Seine einigen lebenden menschlichen Geschöpfe vom Angesicht der Erde wegfegte und also nur Noah und seine Familie verschonte, um als Erinnerung an den großen Fehlschlag Gottes Selbst in Seiner Schöpfung des Vollkommensten und des "Sehr Guten" zu dienen.

Nein, wenn der Prediger zusätzlich zur Anerkennung dieses offensichtlichen Widerspruchs die Bibel studiert hätte, dann hätte er gefunden, dass die Hölle, die die spirituellen Wesen der gesamten Menschheit beherbergte, die zur Zeit der Sintflut lebte (mit Ausnahme von Noah und seiner Familie) nicht ewig in ihrer Dauer war.

Und noch einmal, hätte der Prediger sogar noch weiter geforscht, dann hätte er herausgefunden, dass der Meister selbst etwas feststellte, woraus notwendigerweise folgert, dass zumindest für einige der Verkommenen, die zu Bewohnern der Hölle wurden, die Möglichkeit bestand, unter gewissen Umständen befreit zu werden. Ich beziehe mich auf den Ausspruch, der ihm zugeschrieben wird, als er sagte: "Und wer etwas redet gegen den Menschensohn, dem wird es vergeben; aber wer etwas redet gegen den heiligen Geist, dem wird's nicht vergeben, weder in dieser noch in jener Welt." (Matthäus 12:32.)

Nun, für jeden vernünftigen Menschen gibt es nur eine Interpretation dieser Erklärung, und zwar: dass es für alle Sünden, außer jener gegen den Heiligen Geist, Vergebung geben wird in der kommenden Welt genauso wie in der irdischen Welt. Und nachdem das eine Tatsache ist, ist es eine unwiderstehliche Folgerung, dass der Vater kein spirituelles Wesen zwingen würde, in der Hölle zu bleiben, nachdem Er die Sünden jenes Wesen vergeben hat.

Nein, der Prediger hat die Schriften nicht durchforscht, wie das seine Pflicht gewesen wäre. Hätte er seinen Verstand von den Überzeugungen befreien können, die die Glaubensbekenntnisse seiner Kirche ihm in den Kopf gesetzt haben, und von den Lehren der altehrwürdigen Väter, und ebenso der Kirchen, die diese falschen und verdammenswerten Lehren so viele Jahre lang unterrichtet haben, wären seine Schlussfolgerungen ganz anders ausgefallen.

Der Prediger wies die alten Lehren zurück, dass es ein körperliches Leiden in der Hölle geben würde, oder Feuer und Schwefel, usw., und er gab seinem Mitgefühl Ausdruck für jene Prediger und alle anderen, die diese Doktrin gelehrt haben, und wegen ihrer fürchterlichen Verantwortung und Rechenschaft. Und sein Mitgefühl war erforderlich und angebracht. Aber ich möchte hier sagen, dass er ebensoviel Mitgefühl benötigt, wenn nicht mehr, weil er seine falsche Doktrin predigt, genauso wie die Prediger, auf die er sich bezieht. Er ist erleuchteter, oder könnte es sein, und seine Rechenschaft wird entsprechend größer sein.

Ich habe einen langen Brief geschrieben, du bist müde, und ich muß aufhören. Aber bevor ich das tue, möchte ich die Wahrheit feststellen, dass die Hölle kein Ort ewiger Bestrafung ist, dass alle Höllen, genauso wie andere Teile der spirituellen Welt, Orte des Aufstiegs sind, und dass das Privileg der Bewährung keinem spirituellen Wesen verweigert wird, ganz egal wie verkommen es sein mag; denn alle sind die Gottes Kinder. Und in seinen Plänen zur Vervollkommnung der Harmonie des Universums und der Erlösung der Menschen werden alle Höllen geleert und hiernach zerstört werden.

Aber die Menschen dürfen daraus nicht schließen, dass die Dauer des Leidens in diesen Höllen unbedingt kurz ist, denn das ist nicht wahr. Einige der bösen Bewohner dieser Orte verbleiben in dieser Finsternis und im Leiden durch Jahrhunderte, wie die Sterblichen die Zeit rechnen, und sie können durchaus noch Jahrhunderte länger dort bleiben. Aber es wird die Zeit kommen, wenn sie zur Tatsache erwachen, dass sie zu Kindern des Lichts werden können; wenn sie dann die Bemühung unternehmen fortzuschreiten, werden sie Erfolg haben.

Je eher die Menschheit lernt, dass die Hölle kein Ort der Strafe ist, um den "Zorn" eines "aufbrausenden" Gottes zu stillen, sondern bloß der natürliche und notwendige Aufenthaltsort eines spirituellen Wesens, dessen Seelenzustand und Verstand diesen Ort erfordern, umso besser wird es für sie sein. Weiters, dass diese Bedingung sich ändert, und sie wird sich ändern. Die Hölle am Wohnort eines spirituellen Wesen wird sich ändern, bis schließlich für jenes Wesen alle Höllen verschwinden werden.

Du bist müde, und ich muss aufhören. Ich danke dir also, lasse dir meine Liebe und meinen Segen und bin

Dein Bruder in Christus,

Paulus

 

 


 

 

Unter den spirituellen Wesen in den Höllen gibt es die Bewährung

 

Ich bin hier, Jesus

Du hast Recht gehabt in deiner Annahme, dass ich heute Nacht bei dir war, und, wie du dir vorstelltest, stand ich nahe bei dir, als der Priester seine Predigt hielt. Du spürtest meinen Einfluss der Liebe und der Sympathie, und du empfingst auch die Gedanken, die ich deinem Gehirn übertrug.

Die Predigt des Priesters war ein Fortschritt im Glauben der Orthodoxen in mancherlei Belangen. Aber im allerwichtigsten Detail und in dem, was die Sterblichen am stärksten in ihrem Fortschritt im spirituellen Leben betrifft, lag er falsch, ganz falsch. Ich beziehe mich auf seine Feststellung, dass er keine Erklärung in der Bibel gesehen habe oder kenne, die es ihm erlaube zu versichern, dass es eine Möglichkeit für die spirituellen Wesen von Sterblichen gebe, die Vergebung zu erlangen, oder aus dem Zustand der Hölle zu dem des Lichtes und des Himmels in der spirituellen Welt fortzuschreiten, wenn sie diese Reise nicht während ihres irdischen Lebens in Angriff genommen hätten. Dies ist, wie ich dir gesagt habe, eine verdammenswerte Doktrin, und sie hat von der Zeit, als ich auf Erden lebte, über all die Jahrhunderte mehr Schaden angerichtet als die meisten anderen Lehren der Kirche, die behauptet, mich oder meine Lehren zu vertreten.

Viele arme Seelen sind in die spirituelle Welt gekommen mit diesem Glauben fest in ihrem Verstand und ihrem Bewusstsein verankert. Und die Schwierigkeiten waren groß, und es hat lange Jahre gedauert, bevor sie aus diesem Glauben aufwachen konnten und bemerken, dass die Liebe des Vaters auf sie wartet, im spirituellen Leben ebenso wie im irdischen Leben, dass die Bewährung den Menschen oder spirituellen Wesen nie verweigert wird, und dass das nie geschehen wird, bis die Zeit kommt, wann die große Gelegenheit für die Menschen, zu Bewohnern der Göttlichen Himmel zu werden, zurückgezogen wird. Sogar dann wird die Gelegenheit zur Reinigung ihrer natürlichen Liebe nicht enden, und das wird nie geschehen, bis alle, die die Möglichkeit haben, zu perfekten Menschen in ihrer natürlichen Liebe werden.

Wenn er die Schriften durchforscht hätte, an die er so implizit glaubt, hätte er eine Berechtigung gefunden, um festzustellen, dass sogar in der spirituellen Welt an die spirituellen Wesen der unerlösten Sünder auf Erden, die starben, ohne mit Gott ausgesöhnt zu werden, die Frohbotschaft des Heils gepredigt wurde (Erster Brief Petri 3:19,20). Als er weiterhin erklärte, dass ich gesagt hatte: " Und wer etwas redet gegen den Menschensohn, dem wird es vergeben; aber wer etwas redet gegen den heiligen Geist, dem wird's nicht vergeben, weder in dieser noch in jener Welt", hätte der Prediger die natürliche und einzig implizite Folgerung aus dieser Erklärung gezogen, dann hätte er herausgefunden, dass der Sünder, der die Gelegenheit auf Erden versäumte, eine andere Chance zur Erlösung in "jener Welt", so wie man sich hier auf die spirituelle Welt bezieht, erhalten würde.

Er fände demnach sogar aus seiner eigenen Quelle des Glaubens und der Grundlage seines Wissens über die zukünftigen Entwicklungen als ehrlicher Prediger der Schriften die Rechtfertigung, ja sogar die Pflicht, zu erklären, dass die Bewährung nicht mit dem physischen Tod des Sterblichen endet.

Es gibt eine Hölle, oder besser gesagt Höllen, genauso wie es einen Himmel, oder mehrere Himmel, gibt. Und wenn alle Menschen zu spirituellen Wesen werden, werden sie gezwungen, den einen oder den anderen dieser Orte zu bewohnen - nicht weil Gott das so bestimmt, dass irgendein spirituelles Wesen wegen seines irdischen Glaubens oder Zustandes jenen Ort bewohnen soll, sondern weil die Verfassung seiner Seelenentwicklung (oder das Fehlen der Entwicklung) es für einen bestimmten Ort und keinen anderen geeignet macht und dort verankert.

Gott schuf Seine Gesetze der Harmonie, und diese Gesetze ändern sich nie. Und wenn eine bestimmte Seele in eine Situation der Übereinstimmung mit diesen Gesetze gelangt, dann wird diese Seele eine Einheit mit dem Vater und ein Bewohner Seiner Himmel. Und solange diese Seele außerhalb dieses Zustandes verweilt, ist sie in der Hölle - das ist der Zustand außerhalb der Harmonie mit Gottes Gesetzen. Das ist die Hölle, und es gibt keine andere umfassende Definition für sie - alles oder jeder Ort, der nicht Himmel ist, ist Hölle.

Selbstverständlich gibt es viele Abstufungen der Höllen, und diese Abstufungen werden vom Zustand der Entwicklung der Bewohner erzeugt, die von der Menge und der Beschaffenheit der Verdorbenheit und der Sünden bestimmt wird, die in jenen Seelen existieren. Die Seele entwickelt sich, wenn die Liebe geläutert und die Sünde ausgelöscht wird. Und so wie dieser Prozess fortschreitet, entfaltet die Seele ihre Entwicklung.

Gott hat bestimmt, dass Sein Universum, das der Menschen und der Dinge, harmonisch sei. Nur das Geschöpf Mensch ist aus dieser Harmonie herausgefallen. Und wie das Universum weiterbesteht, ist es das einzig mögliche Schicksal des Menschen, wieder zu dieser Harmonie zu kommen, aus der er abfiel auf Grund seines falsch geleiteten Willens. Hätte Gott bestimmt, dass der Sünder, der in seinen Sünden stirbt, für alle Zeiten in seinen Sünden bleiben soll und in einem Zustand des Antagonismus zur Harmonie, wie das der Prediger indirekt eindeutig erklärte, dann würde Gott Selbst zwangsweise zur Ursache und zur treibenden Kraft werden, Seine Eigenen Gesetze der Harmonie zu besiegen, was doch wohl keine geistig gesunder Sterblicher glauben kann, ob er jetzt an die Schriften glaubt oder nicht.

Gottes Gesetze sind fix, unveränderlich und stets in Harmonie untereinander und mit Seinem Willen. Wenn man das weiß, wird jeder denkende Mensch erkennen, und sollte erkennen, dass dann, wann immer eine Behauptung oder eine Meinung von einem Prediger, Laien, Philosophen oder Wissenschaftler vorgetragen wird, die zeigt, dass Gottes Gesetze in Konflikt zueinander oder entgegengesetzt wirken müssten, damit eine bestimmte Bedingung oder eine Wahrheit existieren kann, jene Behauptung oder Meinung falsch ist und jeder Grundlage entbehrt.

Und deswegen müssten die Menschen glauben, wenn sie die Erklärung des Predigers annähmen, dass es keine Bewährung nach dem Tode gibt, oder wie er es ausdrückte, keine Möglichkeit aus der Hölle herauszukommen, die der Sterbliche mit sich in die spirituelle Welt mitnimmt, dass der Liebevolle Vater seine Gesetze in Konflikt zueinander setzen und die Harmonie Seines Universums zerstören muss, um Seinen "Zorn" zu stillen und die "Forderungen" Seiner angeblichen Gerechtigkeit zu erfüllen.

Der Prediger sprach, wie er feststellte, als Wissenschaftler und nicht als Religionslehrer. Und trotzdem, als er erklärte, dass die Höllen ewig währen, verstießen seine Schlussfolgerungen gegen eines der grundlegenden Gesetze der Wissenschaft; das heißt, dass zwei widersprüchliche Gesetze in der Funktionsweise des Universums Gottes nicht beide als richtig anerkannt werden können. Nur eines von ihnen, das in Harmonie mit allen anderen bekannten Gesetzen steht, darf als wahr anerkannt werden. Folglich sage ich, dass der Prediger in Bezug auf die Schriften oder die Wissenschaft keine Grundlage hatte, die unwahre und beklagenswerte Erklärung abzugeben, dass der physische Tod mit den Möglichkeiten des Menschen aufräume, aus einer Bedingung oder einem Zustand des Daseins in der Hölle zur Reinheit und zur Freiheit von Sünde aufzusteigen, und in Harmonie mit Gottes vollkommenen Gesetzen und den Anforderungen Seines Willens zu gelangen.

Der Prediger sprach aus seinem Intellekt - langjährige geistige Überzeugungen, und die Erinnerung hallt wider, was er so viele andere Prediger und Lehrer sagen hörte, die in seinem Bewusstsein den Glauben an ihre falschen Lehren zurückließen. Aber tief in seiner Seele, wo die Liebe des Vaters brennt und der Seelensinn wächst, glaubt er nicht an diese Doktrin. Denn er ist sich klar, dass die Liebe des Vaters so viel größer, reiner und heiliger ist als jede andere Form der Liebe, die im Himmel oder auf Erden existiert, und dass der Vater, von dem Sie kommt, heiliger, barmherziger, vergebender und bedachter um Seine Kinder sein muss als irgendein irdischer Vater um seine Kinder. Er weiß auch als sterblicher Vater, der in seiner Seele die Göttliche Liebe besitzt, dass sein Kind keine Sünden oder Vergehen begehen könnte, die unverzeihlich werden könnten, oder dass er nicht froh wäre, jederzeit seinem Kind zu erlauben zu bereuen. Und deswegen sollte er also sehen, wenn er dem Vater, von dem die Göttliche Liebe kommt, eine Liebe und eine Sympathie abspricht, und dass Er so nachsichtig zu Seinen Kindern ist wie er selbst, der irdische Vater, dann wäre das größte Attribut Gottes, der ganz Liebe ist, nicht ebenbürtig der Liebe Seines Geschöpfes! Das Derivat wäre größer, herrlicher und reiner, und auch Göttlicher, als der Urquell, aus dem es stammt!

Nein, in seiner Seele glaubt der Prediger nicht an diese widernatürliche Lehre. Und manchmal leidet er unter dem seelischen Konflikt, der zwischen der geistigen Befangenheit seines intellektuellen Glaubens und der Freiheit seiner Seelensinne stattfindet - dem Geschöpf der Göttlichen Liebe, die sich in ihm befindet, und die den einzigen Teil der Göttlichkeit darstellt, den er besitzt.

Und somit wird das große und echte Paradoxon bewiesen, dass in ein und demselben Sterblichen gleichzeitig eine intellektuelle Überzeugung und ein Wissen der Seele existieren, die so weit voneinander entfernt sind wie die Antipoden. Und ebenso wird die Wahrheit bewiesen, eine große Wahrheit, dass der Verstand des Menschen und die Seele des Menschen nicht ein und dasselbe sind, sondern sie sind so verschieden voneinander, wie das notwendigerweise der Fall sein muss beim Geschöpf einer speziellen Schöpfung (der Verstand) und der Schöpfung dessen, was der einzige Teil des Menschen ist, der nach dem Ebenbild des Vaters erschaffen worden ist (die Seele).

Aber eines Tages wird das Wissen der Seele die geistigen Überzeugungen überwinden. Dann wird der Prediger wissen, dass Harmonie und Fehlen von Harmonie nicht dauernd nebeneinander existieren können, dass die Sünde und der Irrtum verschwinden müssen, und die Reinheit und Rechtschaffenheit alleine existieren müssen; und dass jeder Mensch und jedes spirituelle Wesen in eine Einheit mit dem Vater gelangen muss, sei es als Bewohner der Göttlichen Himmel, oder sei es als vollkommener Mensch, wie er zuerst auf den Ruf Gottes hin erschien und von Ihm als "sehr gut" bezeichnet wurde.

Ich habe für heute Nacht genug geschrieben und muss nun aufhören. Aber bevor ich das tue, möchte ich noch sagen, dass ich heute bei dir war und sah, dass du sehr glücklich warst in deinen Gedanken und in deinem Seelenerleben. Andere spirituelle Wesen waren auch bei dir und hüllten dich in ihre Liebe und ihren Einfluss.

Bleibe fest in deinen Bemühungen, diese Göttliche Liebe zu erhalten- bete zum Vater, und Sie wird in größerer Menge zu dir kommen, und mit ihr eine wunderbare Seligkeit.

Ich werde bald wiederkommen und noch eine Botschaft schreiben. Also, mit meiner Liebe und meinem Segen wünsche ich dir deine gute Nacht, und Gott segne dich.

Dein Bruder und Freund,

Jesus

 

 


 

 

Es gibt keine Teufel und keinen Satan und keine gefallenen Engel, wenn man sie als echte Personen betrachtet

 

Ich bin hier, Jesus

Ich bin heute Nacht bei dir, um dich zu warnen, damit du keine Zweifel in deinen Verstand oder in dein Herz kommen lässt, dass wirklich wir dir schreiben, denn wir und niemand sonst stehen mit dir in Verbindung.

Das Buch, das du gelesen hast, ist irreleitend und eine Lüge, denn es gibt keine Engel, die Teufel geworden sind, wie der Autor des Buches behauptet. Es gab niemals Engel, die aus Ambition oder aus anderen Gründen gegen die Regierungsgewalt Gottes revoltierten und dadurch ihren Stand als Engel verloren. Es gab niemals einen Lucifer, und es gab niemals Engel, die von den Zinnen des Himmels in die Hölle gestürzt worden waren, wie das geschrieben worden ist. Und wie ich dir zuvor erzählt habe, gibt es keine Teufel und keinen Satan, wenn man die als echte Personen oder gefallene Engel betrachtet.

Die einzigen spirituellen Wesen in der spirituellen Welt sind diejenigen, die einmal Sterbliche waren und für eine kürzere oder längere Zeit auf Erden gelebt haben. Und wann immer Engel in der Bibel erwähnt werden - oder besser gesagt, im Neuen Testament, an Stellen, die meine Aussprüche oder die der Apostel beinhalten (und ich meine jene Aussagen, die wirklich von uns gesagt wurden) - dann bezieht sich das Wort "Engel" immer auf das spirituelle Wesen eines Sterblichen, der die Linie zwischen Leben und Tod überschritten hat, wie man das so allgemein versteht.

Ich möchte dir über diese Dinge sehr bald schon ausführlich erzählen und dich zu informieren, wer die Engel Gottes waren, die angeblich eine Existenz vor der Erschaffung des Menschen und der Welt hatten, und wer die Bewohner des Himmels waren, bevor der Geist Gottes in den Menschen eintrat und ihn zu einer lebendigen Seele machte, wie die Bibel sagt. Aber die Zeit ist noch nicht reif, damit ich dich darüber unterweisen kann, denn es gibt so viele wichtige Wahrheiten, dich dir zuerst gelehrt werden müssen - Wahrheiten, die essentiell sind für die Erlösung des Menschen und sein Glück auf Erden und in der spirituellen Welt.

Aber dies musst du glauben: dass keine "Teufel" dir je schreiben oder sich in irgendeiner Weise zu oder durch eines der zahlreichen Medien zu erkennen geben, die eingesetzt werden, um der Welt die Existenz der spirituellen Wesen von Menschen in der spirituellen Welt zu zeigen, ganz egal ob diese Medien gut oder böse sind.

Es gibt spirituelle Wesen aller Art, geradeso wie es Sterbliche aller Art gibt, und sie weisen die Charakterzüge und Eigenschaften von Sterblichen auf. Und einige dieser spirituellen Wesen könne zurecht als verkommen oder bösartig bezeichnet werden, sogar als Teufel. Aber sie sind nicht mehr oder weniger als spirituelle Wesen, wie ich sie beschrieben habe.

Ich weiß, dass die Mehrheit der Menschheit glaubt, dass es so etwas wie Teufel gibt, und dass sie unabhängige Geschöpfe Gottes sind, und dass sie von ihm erschaffen wurden, um die Sterblichen in Versuchung zu führen, und ihnen alle möglichen Probleme und Unglück zuzufügen. Und auf Grund der großen Anzahl von Jahren, während derer dieser Glaube bestand, und wegen der Tatsache, dass viele Kirchen immer noch lehren, dass Teufel existieren und jederzeit versuchen, die Menschen zu verleiten und ins Unglück zu stürzen, ist es schwer und wird es problematisch sein, die Menschen dazu zu bringen, dass sie glauben, es gibt keine Teufel, was auch wahr ist.

Ich weiß, dass die Bibel an vielen Stellen berichtet, wie ich Teufel aus Menschen ausgetrieben habe, und über Menschen, die von Teufeln besessen waren, und von den Aposteln, wie sie Teufel ausgetrieben haben, und dass sie nicht fähig waren, einige dieser Teufel zu verjagen. Aber ich sage dir jetzt, dass die Bibel in dieser Hinsicht ganz falsch ist. Die Autoren und Übersetzer der Bibel haben nie verstanden, was das Wort "Teufel" bedeutete, oder was die beabsichtigte Bedeutung war, wie sie in diesen verschiedenen Beispielen verwendet wurde. Wie ich dir erzählt habe, gab es niemals einen Teufel oder Teufel im Sinne, wie sie die Kirchen erwähnen und lehren. Folglich konnte auch nie ein Sterblicher von ihnen besessen oder ein Teufel aus ihnen ausgetrieben werden.

Es ist wahr, dass auf Grund des Wirkens des Gesetzes über die Anziehung und der Empfänglichkeit von Sterblichen für den Einfluss von spirituellen Kräften, die Sterblichen von den spirituellen Wesen des Bösen heimgesucht werden können - das heißt, böse spirituelle Wesen von Menschen, die einmal auf Erden lebten - und diese Heimsuchung kann so vollkommen und mächtig werden, dass der Sterbliche jegliche Kraft verlieren kann, um dem Einfluss des bösen Wesens zu widerstehen, und kann getrieben werden, Dinge zu tun, die er eigentlich nicht tun will, oder er kann alle Symptome eines verdrehten Verstandes zeigen, und er kann sogar alle Erscheinungsbilder einer Willensverlustes und des Verlustes der Fähigkeit aufweisen, die gewöhnlichen Kräfte auszuüben, die ihm in seiner natürlichen Schöpfung verliehen worden sind. Und auf diese Beispiele bezog sich die Teufelsaustreibung, wann immer sie geschah (und sie geschah wirklich in einigen der erwähnten Beispielen), und die einzigen Teufel, die anwesend waren, waren die bösen spirituellen Wesen, die diese Sterblichen kontrollierten.

Und diese Besessenheit gibt es heutzutage genauso wie damals, denn dieselben Gesetze gelten heute wie damals. So mancher Mensch lebt in einem Zustand des Bösen und eines gestörten Verstandes auf Grund der Besessenheit durch diese verkommenen spirituellen Wesen. Und wenn es heutzutage jemanden gäbe, der jenen Zustand der Seelenentwicklung und des Glaubens besäße, wie das bei meinen Jüngern der Fall war in, dann könnte der diese sogenannten "Teufel" genauso austreiben wie meine Jünger in den Tagen der Bibel.

Aber die Menschen besitzen nicht diesen Glauben, obwohl es viele gibt, die durch das Einfließen des Heiligen Geistes gesegnet wurden. Aber sie glauben nicht fest daran, dass so ein Werk, wie es die Jünger vollbrachten, von ihnen nun vollbracht werden kann. Und in der Tat glauben die meisten von ihnen, dass es gegen den Willen Gottes sein könnte, zu versuchen, diese Kräfte auszuüben; deswegen nehmen sie nie so ein Werk in Angriff.

Aber wenn die Menschen sich klar werden, dass Gott immer Derselbe ist zu allen Zeiten - dass Seine Gesetze immer gleich wirken; dass die Menschheit dieselbe ist, insofern die Möglichkeiten der Seele betroffen sind; und dass der Glaube, den Gott für den Menschen erreichbar machte, von ihm jetzt erlangt werden kann, so wie er von meinen Jüngern besessen wurde - dann werden sie dieses wohltätige Werk versuchen, und sie werden Erfolg haben. Die Kranken werden geheilt und Teufel ausgetrieben werden, die Blinden werden sehen und die Tauben hören, und die sogenannten "Wunder" werden vollbracht werden wie zu meiner Zeit auf Erden.

Es gibt kein Wunder, und es gab es nie, im Sinne eines Effektes, der von einer Ursache hervorgerufen wird, die nicht das Ergebnis der normalen Wirkungsweise der Gesetze Gottes wäre; denn diese Gesetze variieren nie in ihrem Wirken. Und wenn dasselbe Gesetz in Wirkung gerufen wird in Falle derselben Sachlage, werden dieselben Ergebnisse erzielt werden.

Wenn also ein Sterblicher in seiner Seele dieselbe Menge der Göttlichen Liebe des Vaters birgt, was die Bibelautoren meinten, oder gemeint haben sollten, wenn sie davon sprachen, vom Heiligen Geist erfüllt worden zu sein; und wenn er den notwendigen Glauben besitzt, dass er, wenn er zu Gott betet, von Ihm die Macht erhalten wird, diese Liebe in einem ausreichenden Maße einzusetzen, um die erwünschten Ergebnisse zu erreichen; und wenn er dann versucht, die Kraft, Teufel auszutreiben oder Menschen zu heilen usw., einzusetzen, dann wird er herausfinden, dass der Erfolg seine Bemühungen begleitet. Gott ist Derselbe zu allen Zeiten und unter allen Umständen, und nur die Sterblichen variieren in ihren Ansichten und ihrer Verfassung.

Deswegen sage ich, es gibt keine Teufel als unabhängige Geschöpfe Gottes im Gegensatz zu den spirituellen Wesen von Menschen, die einmal auf Erden lebten, und du musst das einfach glauben.

Ich sage dir jetzt, dass die Lehrer dieser falschen Doktrinen die Strafe dafür verbüßen müssen, wenn sie in die spirituelle Welt kommen und die Folgen ihrer falschen Lehren sehen. Und es wird ihnen keine Erleichterung gewährt werden, bis sie den letzten Pfennig beglichen haben. An diese Doktrinen zu glauben, zieht Folgen nach sich, die schlimm genug sind für das spirituelle Wesen, dass sie ausbüßen muss. Aber für einen Lehrer, der anderen diesen Glauben beibringt und sie von seiner Richtigkeit überzeugt, ob er selbst jetzt wirklich daran glaubt oder nicht, ruft Leiden und eine Dauer des Leidens hervor für diesen Lehrer, wovon die Menschen keine Vorstellung haben.

Ich werde heute Nacht nicht mehr schreiben, aber abschließend möchte ich sagen dass du meine Liebe und meinen Segen hast, und ich werde mein Versprechen erfüllen, sodass du deine Erwartungen verwirklicht sehen und in der Lage sein wirst, das Werk auszuführen, für das du auserwählt worden bist.

(Herr Padgett stellte eine Frage.)

Nun, du lässt Zweifel in deinen Verstand kommen, und in der Folge reagiert deine Seele nicht, obwohl, wenn es auch seltsam erscheint, die Göttliche Liebe da ist. Aber wenn dieser verstandesmäßige Zweifel existiert, ist es, als ob es eine Hülle gäbe, die es dem Dasein der Liebe in der Seele verhindert hervorzuleuchten und das großartige Gefühl der Seligkeit und der Freude hervorzurufen, die du sonst erleben könntest. Die verstandesmäßige Verfassung des Sterblichen hat zweifellos einen großen Einfluss auf das Bewusstsein des Menschen, was seinen Besitz dieser Seelenentwicklung und der Göttlichen Liebe anbetrifft. Demzufolge, wird es diesen ständigen Kampf zwischen den verstandesmäßigen Bedingungen und dem Bewusstsein der Seele geben müssen, solange das Leben auf Erden währt. Aber nachdem die verstandesmäßigen Überzeugungen in Harmonie mit der Verfassung der Seele gebracht werden, wird der Kampf in zunehmenden Maße schwächer und seltener werden. Und es ist möglich dass die verstandesmäßigen Überzeugungen völlig aufhören und gänzlich und absolut untergeordnet, oder vielmehr absorbiert werden vom Bewusstsein der Seele, dass sie diese Göttliche Liebe des Vaters besitzt.

Also, mein lieber Bruder, ich wünsche dir eine gute Nacht.

Dein Bruder und Freund,

Jesus

 

 


 

 

Die spirituellen Wesen, die wenig Seelenentwicklung besitzen, können denjenigen helfen, die noch weniger haben als sie selbst

 

Ich bin hier, Johannes der Apostel

Ich möchte dir heute Nacht darüber erzählen, was spirituelle Wesen, die nicht die Göttliche Liebe des Vaters erhalten haben, machen, oder was für sie gemacht wird, wie du sagen könntest, damit sie aus ihrer Finsternis und ihrem Leiden herauskommen und zu einer glücklicheren Bedingung aufsteigen.

Nun, wenn diese spirituellen Wesen voll Bosheit oder sündigem Leben zuerst in die spirituelle Welt kommen, gelangen sie zum Erdniveau; und wenn ich "Erdniveau" sage, dann meine ich jene Sphären, die der Erde am nächsten liegen und weitgehend am Materiellen teilhaben. Sie werden von ihren Freunden empfangen, die vielleicht sogar zu ihrem Todeszeitpunkt anwesend waren, und in gewisser Weise werden sie getröstet und mit ihrer Umgebung vertraut gemacht. Das kann länger oder kürzer dauern, je nach der Fähigkeit des spirituellen Wesens, seine geänderte Situation vom Sterblichen zum spirituellen Wesen zu begreifen. Wenn sich dieses Wesen dann einmal seiner Situation bewusst geworden ist, verlassen ihn seine Freunde. Ein spiritueller Führer, dessen Pflicht es ist, diese Aufgabe zu verrichten, zeigt ihm dann den Weg oder führt es zum Ort oder zur Ebene, wo es hingehört, und wo es auf Grund des Gesetzes über den Ausgleich wohnen muss. An diesem Ort wird es von anderen Wesen umgeben und muss sich ihnen zugesellen, die sich auf einer ähnlichen Entwicklungsstufe befinden wie es selbst, bis es eine Änderung durchmacht, was es für einen höheren Ort geeignet macht.

Natürlich kann diese Änderung rasch kommen oder lange brauchen - all das hängt davon ab, ob sich das spirituelle Wesen seiner Lage und auch der Möglichkeit für es fortzuschreiten bewusst ist. Er kann diesen Wandel nicht selbst zuwege bringen, denn das Gesetz, das den Ort oder die Bedingung für ihn festlegt, hört nicht auf zu wirken, bis ein anderes Gesetz aufgerufen wird, das den Wandel erlaubt und herbeizuführen hilft.

Die einzige Weise, wie diese geänderte Situation herbeigeführt werden kann, ist durch den Einfluss anderer spiritueller Wesen einer erleuchteteren und höheren Position als die des Wesens, von dem ich gesprochen habe. Diese Einflüsse kommen nicht notwendigerweise von Wesen, die die Neue Geburt empfangen haben, sondern können von Wesen kommen, die überhaupt nichts darüber wissen, und die nur die natürliche Liebe besitzen. Und sie müssen nicht einmal eine höhere Entwicklung des Intellekts oder der Seele besitzen, aber sie müssen sich in einer Situation befinden, dass sie um die Möglichkeit fortzuschreiten wissen und dem niedrigeren spirituellen Wesen vom Weg berichten können, wie dies geschehen kann.

Viele spirituelle Wesen, die sich selbst in einer finsteren Position oder Bedingung befinden, können jenen helfen, die sich in einer noch finstereren Situation befinden, so wie ein Schüler einer niedrigen Klasse in einer Schule auf Erden zwar nicht alles lehren kann, was in dieser Schule unterrichtet wird oder gelernt werden kann, dennoch kann er denen in einer noch niedrigeren Klasse als seiner eigenen das beibringen, was er im Laufe seines eigen Fortschritts gelernt hat.

Alle spirituellen Wesen haben eine Arbeit zu verrichten. Und die Wesen geringer Entwicklung widmen sich, die von noch geringerer Entwicklung den Weg zu lehren, um in die gleiche Situation zu gelangen, in der sich die Lehrer befinden. Aber selbstverständlich können die letztgenannten nichts lehren, was zu einer höheren Bedingung gehört, als sie sie besitzen. In diesen Fällen ist der Fortschritt aus vielerlei Gründen sehr langsam, und es dauert manchmal Jahrhunderte, bis ein spirituelles Wesen von diesem sehr niedrigen Niveau zu einem höheren aufsteigt, wo sich die bloß die niedrigste Stufe des Glücks befindet.

Du siehst also, um diesen finsteren spirituellen Wesen zu helfen, ist es für den Hilfeleister nicht notwendig, die Göttliche Liebe in seiner Seele zu besitzen. Aber all das bedeutet, dass das spirituelles Wesen, dem auf diese Weise geholfen wird, nicht weiter fortschreiten kann, als es ihm seine natürliche Liebe, sein moralisches Gewissen und seine intellektuelle Begabung erlauben. Kein Seelenfortschritt zu einem Bewusst Werden der Göttlichen Liebe des Vaters oder zu den Göttlichen Sphären wird erfolgen. Es ist wichtig, dass du und die Menschheit dies wisst, damit du und die anderen lernt, was wahre Seelenentwicklung heißt, und wie effizient spirituelle Wesen, die diese Seelenentwicklung besitzen, anderen helfen können, ob sie nun gut oder böse sind.

Abgesehen davon könntest du annehmen, dass die spirituellen Wesen, die du auf den Séancen reden hörst, wo sich alle Arten von spirituellen Wesen einfinden und versprechen, Sterblichen und anderen spirituellen Wesen zu helfen, vielleicht nicht fähig sind zu helfen, weil sich einige selbst in einem finsteren und tiefen Zustand befinden. Dennoch können alle spirituellen Wesen in einem gewissen Maße anderen helfen, die noch tiefer gesunken sind; und manchmal am Beginn des Aufstieges tun sie das zufriedenstellender als die höheren spirituellen Wesen. Das ist so, weil diese dunklen spirituellen Wesen, die versuchen, den noch dunkleren Wesen Hilfe zu leisten, sich eher in Harmonie mit ihnen befinden, und die dunkleren Wesen werden ihnen interessierter zuhören und glauben, dass ihnen geholfen werden kann.

Aber das ist eine Hilfe, die nicht so wirkt, dass die spirituellen Wesen, denen so geholfen wird, sehr rasch ihre Begehren und Erinnerungen verlieren, um zu den höheren Ebenen fortzuschreiten, ohne das große Leid durchzumachen, von dem man dir erzählt hat.

Ich dachte, ich schreibe dir das, denn in deiner Forschung und in deiner Lehre über das spirituelle Leben legst du vielleicht nicht den nötigen Wert auf die Möglichkeit, dass ein finsteres spirituelles Wesen einem anderen hilft. Alle Phasen im Werk eines Mediums, wenn es ehrlich durchgeführt wird, haben ihren eigenen Platz und ihre Bedeutung in Gottes Heilsplan; und keine von ihnen darf als nutzlos oder ohne bestimmten Zweck betrachtet werden.

Natürlich ist die Phase in der Hilfe, die die oben erwähnten spirituellen Wesen leisten, die niedrigste, und sie ist bloß vorbereitend für das große Werk, das die höheren spirituellen Wesen verrichten, um den Großen Heilsplan auszuführen, der dir erklärt worden ist. Die wichtige Arbeit liegt bei den spirituellen Wesen, die die Göttliche Liebe des Vaters kennen und wissen, was spirituelle Wesen und Sterbliche für den Genuss der größeren Seligkeit geeignet macht, die nur in den Göttlichen Sphären herrscht (und auch in den Seelensphären in einem geringeren Maße).

Wenn ein spirituelles Wesen, das im Dunkeln lebt, von dieser Großen Liebe erfährt und danach trachtet, Sie zu erlangen, und ernsthaft um die Hilfe des Heiligen Geistes betet (der Gottes Bote der Liebe ist), wird es viel schneller voranschreiten, sein Leiden und seine Finsternis werden es früher verlassen, und die größere Seligkeit wird zu ihm kommen.

Dennoch sage ich, dass die Arbeit jener niedrigen spirituellen Wesen, von denen ich sprach, wichtig ist und nicht unterschätzt werden darf. Behalte also im Auge, was ich geschrieben habe, und gib diesem Werk seine gebührende Anerkennung.

Ich werde jetzt nicht weiter schreiben, sondern wünsche dir mit all meiner Liebe und meinem Segen eine gute Nacht.

Dein Bruder in Christus,

Johannes

 

 


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