Offenbarungen der Engel der Göttlichen Wahrheit – Jesus offenbart erneut das Evangelium


 

Kapitel 9

Das wahre Himmelreich, das Jesus auf Erden gelehrt hat – das Göttliche Reich

 

 

Der einzige Weg zum Reich Gottes in den Göttlichen Himmeln. (Jesus)

Warum ist es nötig, dass der Mensch die Göttliche Liebe des Vaters besitzt, um eine Einheit mit dem Vater und ein Bewohner des Himmelreiches zu werden. (Jesus)

Jesus anerkennt die Fähigkeit der Großmutter Herrn Padgetts, über die Wahrheiten des Vaters zu schreiben.

Die Wichtigkeit, den Weg zum Himmelreich zu kennen. Die Göttliche Liebe kommt nur in Antwort auf das Verlangen der Seele. (Ann Rollins)

Johannes beschreibt den Unterschied zwischen den spirituellen Wesen der Göttlichen und der Spirituellen Sphären.

Abraham Lincolns Beschreibung der Herrlichkeit der Siebenten Sphäre.

Frau Padgett beschreibt ausführlich ihr Heim in den Göttlichen Sphären.

Frau Padgetts Erfahrung an Freude und Größe in der Dritten Göttlichen Sphäre.

Wie die gesamte Menschheit zu Göttlichen Engeln werden kann, und wie Irrglaube dieses Ziel verhindert. (Ann Rollins)

Die Himmlischen Wesen müssen arbeiten, bis das Göttliche Reich die Pforten schließt. (Johannes, der Apostel)


 

 

Das wahre Himmelreich, das Jesus auf Erden gelehrt hat – das Göttliche Reich

 

 

Der einzige Weg zum Reich Gottes in den Göttlichen Himmeln

 

Ich bin hier, Jesus

Ich komme heute Nacht mit dem Wunsch, meine Botschaft fertig zu schreiben, und hoffe, dass du in der Lage bist, sie zu empfangen

Ich habe dir den Weg zum Reich Gottes auf Erden und in der spirituellen Welt beschrieben (siehe Kapitel 8), und nun werde ich das Folgende beschreiben: "Der einzige Weg zum Reich Gottes in den Göttlichen Himmeln."

Wie ich zuvor schrieb, als der Mensch erschaffen wurde, schenkte ihm Gott zusätzlich zu dem, was ihn zum perfekten Menschen machte und in Harmonie mit den Gesetzen und dem Willen des Vaters brachte, auch die Möglichkeit, oder das Privileg, die Göttliche Liebe zu erhalten, vorausgesetzt er würde danach auf dem einzigen Weg suchen, den Gott für Ihr Erlangen vorgesehen hatte. Aber statt dieses große Privileg mit offenen Armen anzunehmen, wurde der Mensch ungehorsam und versuchte, seinen eigenen Willen durchzusetzen, und das machte er auf eine Weise, die nicht nur zu seinem Fall vom Zustand des vollkommenen Menschen führte, wie Gott ihn erschaffen hatte, sondern auch zum Verlust des großen Privilegs, die Göttliche Liebe zu empfangen, und dieses Vorrecht wurde ihm nie wieder geschenkt bis zu meinem Kommen, und als ich lehrte, dass diese Gabe wieder geschenkt worden war und den Weg, wie die Liebe erhalten werden konnte.

Nun, man sollte hier besser verstehen, was denn diese Göttliche Liebe war und ist, denn Sie ist dieselbe heute wie damals, als der Mensch als Ebenbild Gottes erschaffen wurde. Diese Liebe unterscheidet sich darin von der natürlichen Liebe des Menschen, mit der er ausgestattet wurde bei seiner Erschaffung, die zu allen Menschen gehört, und die alle in einem mehr oder weniger perfekten Zustand besitzen: dass die Göttliche Liebe jene Liebe ist, die zu Gott gehört oder einen Teil von Ihm bildet, Sein Wesen besitzt und aus Seiner Substanz aufgebaut ist, und die, wenn sie der Mensch in einem ausreichenden Maße besitzt, ihn Göttlich und vom Wesen Gottes macht. Und Gott beabsichtigte, dass diese große Liebe von allen Menschen empfangen und besessen werden sollte, die wünschten, Sie zu empfangen, und die die Anstrengung unternehmen würden, sie zu erhalten.

Sie ist jene Liebe, die in Sich selbst das Göttliche birgt, im Gegensatz zur natürlichen Liebe. Viele, so weiß ich, schreiben und glauben, dass alle Menschen unbeachtet der Art Liebe, die sie in ihren Seelen tragen, den "Göttlichen Funken" besäßen, wie sie das nennen, der nur die geeignete Entwicklung benötige, um alle Menschen Göttlich zu machen. Aber diese Vorstellung des menschlichen Zustandes unter natürlichen Bedingungen ist völlig falsch, den der Mensch birgt in sich nichts vom Göttlichen, und wird niemals etwas davon haben, wenn er nicht die Göttliche Liebe empfängt und in sich entwickelt.

Im gesamten Universum und der Schöpfung Gottes des Materiellen und des Spirituellen ist jener das einzige seiner Geschöpfe, das jemals etwas des Göttlichen Wesens in sich bergen kann, wer die Göttliche Liebe besitzt.

Die Schenkung der Liebe erfolgte in der Absicht, was ihre Wirkung und ihre Folge anbetrifft, den Menschen vom bloßen vollkommenen Menschen in den Göttlichen Engel zu verwandeln, und somit ein Gottesreich in den Göttlichen Sphären zu gründen, wo nur das Göttliche eintreten und eine Bleibe finden kann. Und du musst verstehen, dass es weitestgehend vom Menschen selbst abhängt, das Reich in den Göttlichen Himmeln aufzubauen, genauso wie es weitestgehend vom Menschen selbst abhängt, das Gottesreich auf Erden oder in der spirituellen Welt zu errichten. Gott baut dieses Reich nicht auf mittels irgendeiner Macht, die er besitzt, und wird das auch in Zukunft nicht tun. Und wenn der Mensch niemals die Göttliche Liebe in seiner Seele empfangen hätte, wäre dieses Reich nie geschaffen worden.

Es besteht nun ein Reich in den Göttlichen Sphären, aber es ist noch nicht fertiggestellt, denn es steht immer noch offen und befindet sich im Wege des Aufbaues. Es steht dem Eintritt aller spiritueller Wesen offen, und dazu müssen die Menschen den einzigen Weg suchen, den der Vater bereitgestellt hat. Kein Mensch oder spirituelles Wesen wird ausgeschlossen werden, wenn er oder es mit all dem Verlangen seiner Seele danach strebt, ins Reich einzutreten.

Ich muss auch feststellen, dass eine Zeit kommen wird, wenn dieses Himmelreich fertig sein wird, und danach kann kein spirituelles Wesen oder Mensch mehr darin eintreten; denn diese Göttliche Liebe des Vaters wird den Menschen wieder entzogen werden, so wie es den ersten Eltern passierte, und das einzige Reich, das danach zugänglich sein wird, ist das Reich, das auf Erden bestehen wird, oder jenes, das bereits in der spirituellen Welt besteht.

Was ist also der Weg, der ins Himmelreich führt? Der einzige Weg? Denn es gibt nur einen!

Die Einhaltung von Morallehren und die Läuterung der menschlichen Seele von der Sünde, indem diesen Lehren gefolgt wird, wird nicht in dieses Reich führen; denn wie man leicht sehen kann, der Fluß kann nicht höher hinauf fließen, als seine Quelle ist, und die Quelle der menschlichen Seelen in einem bloß geläuterten Zustand ist die Bedingung des vollkommenen Menschen - diese Bedingung, die er vor seinem Sündenfall besaß. Deswegen ist das Ergebnis der Einhaltung und der Lebensführung nach reinen Moralvorschriften und die Ausübung der natürlichen Liebe in ihrem reinen Zustand, dass der Mensch in die Lage des vollkommenen Menschen wieder eingesetzt wird - der erschaffene Mensch, in dem sich nichts vom Göttlichen befindet. Aber diese wiederhergestellte Lage des Menschen wird so vollkommen sein und so in Harmonie mit Gottes Willen und Seinen Gesetzen, die die höchste und vollkommenste seiner Schöpfungen regeln, dass der Mensch sehr glücklich sein wird. Dennoch bleibt er bloß das erschaffene Wesen, das nichts mehr als das reine Abbild seines Schöpfers ist.

Deswegen sage ich, dass das Leben in Harmonie mit den moralischen Gesetzen und die Ausübung dieser natürlichen Liebe in ihrem höchsten und reinsten Zustand gegenüber Gott und dem Nächsten den Menschen nicht auf den Weg zum Himmelreich führen wird. Die größte seiner Errungenschaften wird nur das Reich auf Erden oder jenes in der spirituellen Welt sein.

Und das eigene und verschiedene Wesen dieser Reiche von dem in den Göttlichen Himmeln wird es der Menschheit ermöglichen, den Unterschied zwischen den Aufträgen der großen Lehrer und Reformatoren zu erkennen, die mir in ihrem Werk unter den Menschen vorangingen, und meiner Mission, für die ich auserwählt wurde, um sie auf Erden auszuführen. Die ersteren konnten unmöglich den Weg zum Himmelreich lehren, denn bis zu meinem Kommen konnten die Menschen diese Göttliche Liebe, von der ich schreibe, nicht erhalten. Vor dieser Zeit, und nachdem die ersten Eltern es verloren hatten, existierte das Privileg nicht, und es gab kein Himmelreich, wo die Menschen ihr ewiges Heim finden konnten.

Daher wiederhole ich, all die Morallehren der Weltgeschichte konnten nicht den Weg zum Himmelreich Gottes zeigen, und sie können das auch heute nicht; denn die Moral, wie sie von der Menschheit und von den spirituellen Wesen und Engeln verstanden und gelehrt wird, kann dem Menschen nicht das geben, was unbedingt nötig ist, um seine Seele jenen Zustand oder Lage zu setzen, die ihn für den Eintritt in dieses wahrhaftig Göttliche Reich des Vaters eignet.

Aber der Weg dazu ist einfach und einzigartig. Ich lehrte die Menschen den Weg, als ich auf Erden war, und sie hätten den Weg während aller Jahrhunderte lehren können, seit ich das menschliche Leben verließ. Und ich muss feststellen, dass einige so belehrt wurden und den Weg fanden, aber es waren vergleichsweise wenige. Die Sterblichen, deren angebliche und erklärte Mission und Privileg es war, den Weg zu lehren, taten das nicht. Ich meine, dass die Priester und Prediger und Kirchen es verabsäumten, das zu lehren. Obwohl sie ernsthaft an die Arbeit gingen und ihre Pflicht Gott und den Menschen gegenüber erkannten, lehrten sie nur den Weg, auf dem die Beachtung der Moralvorschriften die Menschen zu den niedrigeren Reichen führen würde.

Aber trotz Unterlassungen oder ihrer Unvollständigkeit legt die Bibel, von der die meisten dieser bekennenden Christen glauben, dass sie meine Aussprüche enthält, den Weg in das Göttliche Reich dar! Der Worte sind wenige und der Weg ist klar, und kein Geheimnis hindert die Menschen, die Bedeutung zu verstehen. Als ich sagte, "Es sei denn, dass jemand von Neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen", offenbarte ich den einzig wahren Weg in dieses Reich. Während meiner Zeit auf Erden gab es einige, die diese große Wahrheit verstanden; seither hat es einige gegeben, die nicht nur diese Wahrheit verstanden, sondern auch den Weg fanden und ihm folgten, bis sie das Ziel erreichten, und sie sind jetzt Bewohner dieses Reiches. Aber die überwältigende Mehrheit der Menschen - Priester, Lehrer und andere Leute - hat das nie verstanden und nie versucht, den Weg zu finden. Für ihre spirituellen Sinne war diese Wahrheit sozusagen etwas Verborgenes. Und wenn sie ihren Zuhörern diese Stelle vorlesen oder sogar darüber rezitieren, hat sie für sie keine besondere Bedeutung. Sie wird bloß als eine der Moralvorschriften betrachtet, so wie "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst", und ihr wird weniger Wichtigkeit zugemessen wie so mancher anderen.

Und deswegen haben die Menschen während all der langen Zeit, seit das Große Reich auf sie wartet, und obwohl sie in aller Aufrichtigkeit und Liebe zu Gott vorgingen, nur das Reich des vollkommenen Menschen gesucht und gefunden (in einem mehr oder weniger großen Ausmaße), und sie haben es verabsäumt, das Reich des Göttlichen Engels zu suchen, und fanden es natürlich auch nicht.

Dann habe ich gesagt, diese Göttliche Liebe des Vaters macht den Menschen, wenn dieser Sie einmal besitzt in seiner Seele, Göttlich in seiner Substanz und Essenz - wie die Göttlichkeit des Vaters; und nur derartige Seelen bilden und bewohnen das Himmlische oder Göttliche Reich des Vaters. Weil das so ist, muss einfach gesehen werden, dass der einzige Weg zum Himmelreich der ist, der zum Erhalt dieser Göttlichen Liebe führt, das heißt, die Neue Geburt. Diese Neue Geburt wird von der Göttlichen Liebe zustande gebracht, die in die Seelen der Menschen fließt, wobei sie die ureigenen Natur und Substanz des Vaters erhalten, und wodurch schließlich die Menschen aufhören, rein erschaffenen Wesen zu sein, sondern zu werden zu Seelen von Menschen, die in die Göttliche Realität des Vaters geboren wurden.

Wenn also der einzige Weg zum Himmelreich die Neue Geburt ist, und wenn diese Geburt nur durch das Einfließen und die Tätigkeit dieser Göttlichen Liebe bewirkt wird (und wenn es von der Initiative jedes Menschen selbst abhängt, ob er diese Geburt erfährt oder nicht), erhebt sich die Frage: "Wie, oder auf welchem Weg, kann ein Mensch diese Göttliche Liebe und diese Neue Geburt und das Himmelreich erlangen?" Und weil der Weg so leicht und so einfach ist, kann es geschehen, dass die Menschen die Wahrheit meiner Erklärung anzweifeln und weiter an die orthodoxe Doktrin des stellvertretenden Sühneopfers glauben und all ihre Hoffnung darauf setzen - das Reinwaschen durch mein Blut, mein Leiden am Kreuz, und dass ich die Sünden der ganzen Welt auf mich genommen habe, und meine Auferstehung von den Toten - Lehren die genauso schädlich sind für die Erlösung der Menschheit, wie sie einer Grundlage entbehren für ihren Bestand und ihren Effekt.

Der einzige Weg ist also schlicht und einfach der folgende: Dass die Menschen in aller Ernsthaftigkeit ihres Verstandes und ihrer Seelen glauben, dass diese Große Liebe des Vaters darauf wartet, jedem von ihnen geschenkt zu werden; und wenn sie zum Vater im Glauben und ernsthaften Verlangen kommen, wird ihnen diese Liebe nicht vorenthalten werden. Und zusätzlich zu diesem Glauben, dass sie mit aller Ernsthaftigkeit und jedem Verlangen ihrer Seele beten, damit der Vater ihre Seelen dem Einfließen dieser Liebe öffne, und dass dann der Heilige Geist kommen möge, um diese Liebe in ihre Seelen zu tragen in derartiger Menge, dass ihre Seelen in die ureigenen Essenz der Liebe des Vaters verwandelt werden.

Ein Mensch, der also so glaubt und betet, wird nie enttäuscht werden, und der Weg zum Reich wird ihm gehören, so sicher wie die Sonne gleichermaßen über gerechte und ungerechte scheint.

Man braucht keinen Mittler, genauso wenig Gebete oder Zeremonien von Priestern oder Predigern, denn Gott kommt zum Menschen, Er Selbst, und hört die Gebete und antwortet darauf, indem er den Tröster (den Heiligen Geist -ed.) sendet, der der Bote des Vaters ist, um die Große Göttliche Liebe in die Seelen der Menschen zu tragen.

Somit habe ich den einzigen Weg zum Himmelreich Gottes erklärt und zum Göttlichen Wesen in der Liebe, und es gibt keinen anderen Weg, auf dem es möglich wäre, zu diesem Reich zu gelangen und zur sicheren Kenntnis der Unsterblichkeit.

Ich flehe also die Menschen an, über diese großen Wahrheiten nachzudenken, und durch das Nachdenken zu glauben; und wenn sie dann glauben, sollen sie zum Vater beten um das Einfließen Seiner Göttlichen Liebe in ihre Seelen. Und wenn sie das tun, werden sie Glauben… Überzeugung… Besitz… und Eigentumsrecht erfahren über etwas, was ihnen nie wieder genommen werden kann - nein, nicht in aller Ewigkeit.

Und daher liegt es beim Menschen, sein Geschick zu bestimmen. Und wird dieses Geschick der vollkommenen Mensch sein oder der Göttliche Engel?

Ich höre jetzt auf zu schreiben. Mit meiner Liebe und meinem Segen, wünsche ich dir eine gute Nacht.

Dein Bruder und Freund,

Jesus

  


 

 

Warum ist es nötig, dass der Mensch die Göttliche Liebe des Vaters besitzt, um eine Einheit mit dem Vater und ein Bewohner des Himmelreiches zu werden

 

Ich bin hier, Jesus

Heute Nacht wünsche ich über ein Thema zu schreiben, das für die gesamte Menschheit von Interesse ist, und ich hoffe, dass wir uns verständigen können, und dass du die Botschaft korrekt empfängst

Ich möchte über das Thema schreiben: "Warum ist es nötig, dass der Mensch die Göttliche Liebe des Vaters besitzt, um eine Einheit mit dem Vater und ein Bewohner des Himmelreiches zu werden."

Ich habe dir bereits geschrieben, was diese Göttliche Liebe im Gegensatz zur natürlichen Liebe ist, und wie notwendig es ist, die Menschen von ihren Sünden zu befreien, damit sie zu Bewohnern des Göttlichen Reiches werden können. Ich habe dir auch erklärt, dass nichts außer dieser Liebe den Menschen zu einer Einheit mit dem Vater machen kann, und dass keine Zeremonie oder kein Glaube an mich als Erlöser der Menschen dies zustande bringen wird. Und nun werde ich versuchen, dir zu zeigen, warum die Göttliche Liebe erforderlich ist, oder, wie ihr gelehrten Männer sagen würdet, dir die Philosophie der Transformation vom gewöhnlichen Menschen in den Göttlichen Engel zu zeigen, zu dem jeder wird, wenn er die Göttliche Liebe in seiner Seele empfängt.

Zu allererst ist der Mensch, wie man dir bereits mitgeteilt hat, eine besondere Schöpfung Gottes, und er ist nicht größer als die Bestandteile, die zu seiner Erschaffung verwendet wurden, sowohl in ihren einzelnen als auch in ihren zusammengefügten Eigenschaften. Und diese Bestandteile sind bloß, wozu Gott sie in seinem Schöpfungsakt bestimmt hat.

Es darf keinesfalls angenommen werden, dass irgendeiner dieser Bestandteile ein Teil Gottes ist oder Seiner Essenz oder seiner Qualitäten, denn das stimmt nicht. Sie sind so völlig anders und verschieden von Ihm und Seinen Qualitäten, wie die niedrigeren Schöpfungen Seines Willens, zum Beispiel die Tiere, Pflanzen und mineralische Substanzen. Der einzige Unterschied besteht darin, dass der Mensch einer viel höheren Ordnung der Schöpfung angehört und, in einer Besonderheit, nach dem Abbilde Gottes erschaffen wurde. Kein anderes Seiner Geschöpfe besitzt dieses Ebenbild in seiner Erschaffung. Aber nichtsdestoweniger ist der Mensch kein Teil Gottes. Er ist bloß eine besondere Schöpfung und in seinem besten und reinsten Zustande nur ein Mensch, der einfach jene Eigenschaften besitzt, die in ihm zum Zeitpunkt erschaffen wurden, als er ins Dasein gerufen wurde.

Es gibt gewisse Eigenschaften, die der Mensch besitzt, wie zum Beispiel die Liebe, die Weisheit und die Denkfähigkeit, von denen man sagen kann, dass sie Gottes Eigenschaften ähneln; und so ist es. Aber sie stellen keinen Teil Gottes Essenz oder Qualitäten dar. Und wenn die Menschen behaupten, dass der Mensch Göttlich wäre, oder dass er in sich ein Göttliches Wesen oder sogar ein wenig der Göttlichen Essenz birgt, dann befinden sie sich im Irrtum; denn die Eigenschaften in den Menschen, die dem Göttlichen zu ähneln scheinen, sind bloß jene, die zum Zwecke erschaffen wurden, den Menschen zum vollkommenen Menschen zu machen.

Und wegen dieses Begriffes des Menschen in Bezug auf seine innewohnenden Qualitäten hat er die Möglichkeit verloren, und verliert sie und wird sie verlieren, das Wesen oder die Essenz des Vaters zu besitzen, die er erhalten kann, wenn er die richtige und einzige Methode verfolgt, die Gott für ihn vorgesehen hat, damit er eine Einheit mit Ihm werden kann.

Das Universum des Menschen kann und wird weiter existieren, wenn auch der Mensch niemals zu einem Teilhaber des Göttlichen Wesens des Vaters wird. Und der Mensch wird leben und sich am Glück erfreuen, das ihm zum Zeitpunkt seiner Schöpfung geschenkt wurde, und er wird den vollkommenen Zustand seiner Schöpfung nicht verlieren, wenn er von der Sünde und dem Fehler - seinen eigenen Schöpfungen - befreit worden ist. Aber er wird nicht mehr sein als der vollkommene Mensch, und in der Zukunft wird er auch nicht weniger sein. Aber er wird immer, solange er existiert, verschieden bleiben vom Wesen und der Essenz des Vaters, gerade so wie er es zu Zeitpunkt seiner Erschaffung war, außer er erlangt diese Göttliche Natur und die Essenz des Vaters auf dem Wege, wie ich ihn erwähnte.

Die höchste Ausstattung des Menschen, ob jetzt in Bezug auf die Seele, das Herz oder den Intellekt, ist bloß das, was zu ihm als Teil seiner Schöpfung gehört, und ist nicht in geringster Weise Teil der Natur und Qualitäten des Vaters. In die Schöpfung des Menschen fließt überhaupt nichts des Göttlichen ein, unbeachtet dessen wie göttlich aufgebaut er sich vorkommen mag, oder wie gottähnlich er in der Größe seines Verstandes oder im Ausmaße des Wesens seiner Liebe erscheinen mag.

Du siehst daraus, dass der Mensch so verschieden von Gott und Seiner Göttlichkeit ist, wie das Tier - das Vernunftlose - vom Menschen. Und er muss für immer so bleiben, außer er folgt dem einzigen Weg, den ihm der Vater vorgegeben hat, um einen Teil dieser Göttlichkeit zu erhalten.

Nun, all das zeigt, dass der Mensch, ganz gleich wie hoch er seinen Verstand entwickeln mag, oder in welchem Ausmaße immer er seine Moral oder das Wesen seiner Liebe entfaltet, nicht mehr werden kann als nur der bloße Mensch, der er am Anfang war - vollkommen in jedem Detail (denn er war am Anfang vollkommen in jedem Detail). Und wie ich zuvor gesagt haben, Gott begeht niemals Fehler, was die Vollkommenheit Seiner Geschöpfe anbelangt - obwohl es im Falle des Menschen aussehen kann, als ob das geschehen wäre, weil er ihm die große Macht des freien Willens gab, der in seiner unrechtmäßigen Ausübung das Erscheinen von Sünde und Fehler in der Welt des menschlichen Bewusstseins hervorrief.

Der Mensch wurde mit Beschränkungen erschaffen, und seine Fähigkeit, eine oder alle seiner Eigenschaften auszuüben, ist begrenzt, worüber hinaus er unmöglich kommen kann. Sein Verstand ist mit Grenzen versehen, die so fest verankert sind, wie das Gesetz Gottes, welches ihn kontrolliert. Seine Fähigkeit zu lieben und sein Glück zu genießen ist auch begrenzt. Und obwohl er in alle Ewigkeit leben mag als Mensch oder als spirituelles Wesen, kann er die Grenzlinien seiner Schöpfung nicht ausdehnen oder überschreiten. Er kann das Reich des Göttlichen nicht betreten, wo die Kapazität, Wissen, Weisheit und Liebe zu erhalten, nicht beschränkt ist, und wo der Fortschritt direkt zum Urquell Gottes selbst strebt.

Wenn also so das Wesen, die Beschränkungen und die Fähigkeiten des Mensch sind, dann ist es offensichtlich, dass er auf Grund seiner Schöpfung und der Qualitäten, die er besitzt, nie zu einem Teilhaber der Natur und Essenz Gottes werden kann, außer er empfängt etwas Zusätzliches zu diesen Eigenschaften. Und er muss dieses Etwas von außen empfangen. Es geht nicht einfach an zu sagen, dass ich in ihm als innewohnender Teil von ihm etwas befindet, das entwickelt werden kann und ihn dann von einem Göttlichen Wesen und zu einem Teil der Essenz des Vaters macht, denn das ist nicht wahr. Im Menschen befindet sich nichts der Art, und es ist unmöglich, eine Göttliche Essenz zu erzeugen, wenn es da nichts gibt, woraus sie produziert werden kann, was in gewissem Grade das Wesen dieser Essenz birgt. Das wäre gleichbedeutend, wie etwas aus dem Nichts erzeugen zu wollen, was nicht einmal Gott versucht zu tun.

Wenn also der Mensch so beschränkt ist, dann ist alles, was von seinen Qualitäten und Attributen fließt, unweigerlich beschränkt. Die Freude an seiner Vernunft, das Vergnügen seiner Liebe, die Befriedigung seines Verstandes und in Summa, seine Fähigkeit zur Seligkeit hat Schranken. Und außerdem kann er nie das Bewusstsein der Unsterblichkeit besitzen, weder als spirituelles Wesen noch als Sterblicher, auch wenn er sich das wünschte.

Wenn der Mensch das Göttliche Wesen annimmt und aufgeht in der Essenz des Vaters, wird er wie der Vater. Und wie auch immer sein Abbild zum Vater gewesen sein mag, als er bloß ein Mensch war, nun wird er zur echten Substanz; und die Beschränkungen seiner Möglichkeiten werden entfernt. Die Liebe sieht kein Ende, und die intellektuelle Entwicklung findet keine Grenzen; die Seligkeit ist unbeschränkt, und die Unsterblichkeit wird bewusst; und die Seele wird zu einem Neuen Geschöpf, das die Göttliche Essenz des Vaters besitzt.

Und bevor nicht diese Neue Schöpfung stattgefunden hat, die Verwandlung keine Tatsache und die Seele zu einer Einheit mit dem Vater geworden ist, kann der Mensch nicht das Himmelreich betreten - dann ist er kein Mensch mehr, sondern ein Engel.

Nun, wie ich dir zuvor geschrieben haben, all das kann nur durch das Wirken der Neuen Geburt erreicht werden - das heißt, das Einfließen der Göttlichen Liebe des Vaters in die Seele des Menschen. Diese Liebe enthält die Essenz der Göttlichkeit des Vaters. Und wenn der Mensch Sie erhält, ist er dann von der selben Essenz wie der Vater, und wird erstmals zu einem Teil der Göttlichkeit und geeignet, in den Göttlichen Himmeln zu wohnen. Auf keine andere Weise kann der Mensch an diesem Wesen teilhaben, und es bedarf keiner großen Gedankenanstrengung, um die logische Wahrheit dieser Erklärung zu beweisen. Der Mensch wendet bei seinen irdischen Angelegenheiten und materiellen Experimenten, Verbindungen aus Elementen herzustellen, dasselbe Prinzip an, das ich in meiner Erklärung darlege: "Der Teig kann nicht säuern, bevor der Masse keine Hefe zugesetzt wird."

Du siehst also, wenn diese Liebe nicht in die Seele eintritt, ist es dem natürlichen Menschen unmöglich, zum Göttlichen Engel zu werden. Überzeugungen, Glaubensbekenntnisse, Doktrinen und Opfer können diese Verwandlung nicht bewirken. Und selbst wenn die Überzeugungen zweifelsfrei sind und die Glaubensbekenntnisse und Doktrinen zufriedenstellend und die Opfer ohne Ende, wird dennoch alles umsonst sein, um die Seele des bloßen Menschen in die Seele des Göttlichen Engels zu verwandeln. Und all das ist ein Teil der Gründe, warum der Mensch versuchen sollte, die Göttliche Liebe zu erhalten, und zu einem Bewohner der Göttlichen Sphären zu werden.

Ich habe genug geschrieben für heute Nacht, und ich bin angenehm berührt von der Art, wie du die Botschaft empfangen hast.

So, mit meiner Liebe und meinem Segen bin ich

Dein Bruder und Freund,

             Jesus

  


 

 

Jesus anerkennt die Fähigkeit der Großmutter Herrn Padgetts, über die Wahrheiten des Vaters zu schreiben

 

Ich bin hier, Jesus

Ich möchte dir nur sagen, dass du dich heute Nacht wirklich in einem viel besseren Zustand befindest, die Botschaften zu schreiben und die Liebe des Vaters in deiner Seele zu empfangen.

Du hast meine Botschaft letzte Nacht auf eine sehr zufriedenstellende Weise entgegengenommen, und ich freue mich über die Art, wie du begriffen hast, was ich sagen wollte. Deswegen wirst du schon sehr bald eine weitere Botschaft erhalten - und zwar eine sehr wichtige. Ich bin bei dir in deinen Stunden der Einsamkeit und versuche, dir zu helfen, dich zu trösten, und dich zur Liebe des Vaters zu leiten.

Ich werde heute Nacht nicht mehr schreiben, weil ich wünsche, dass jemand anderer schreiben möge, wer dir eine Botschaft senden wird, die dich sehr interessieren wird. Ich meine deine Großmutter. Sie ist ein äußert fähiges spirituelles Wesen, um Themen zu diskutieren, die zum geistigen Wesen gehören. Ich meine, was den Menschen die Wahrheiten des Vaters offenbart, so wie sie sie gelernt und verstanden hat - nicht bloß im verstandesmäßigen Sinne sondern im Wege ihrer Seelenwahrnehmungen. Du wirst also viel Nutzen aus dem ziehen, was sie dir schreibt, und du wirst merken, dass sie ein wunderbares spirituelles Wesen ist im Wissen um alles, was über Gottes Liebe und Seine Sorge und Barmherzigkeit für die Menschheit berichtet.

Mit meiner Liebe und meinem Segen und jenem des Vaters wünsche ich dir nun eine gute Nacht.

Dein Bruder und Freund,

             Jesus

 


 

 

Die Wichtigkeit, den Weg zum Himmelreich zu kennen. Die Göttliche Liebe kommt nur in Antwort auf das Verlangen der Seele

 

Ich bin hier, Deine Großmutter

Du bist nun in der Lage, unsere Botschaften zu erhalten, und ich möchte gerne ein Weilchen über die Bedeutung schreiben, den Weg zum Himmelreich zu kennen. Wir haben dir darüber schon vorher geschrieben, aber ich möchte zu dem, was du empfangen hast, etwas ergänzen. Man hat dir gesagt, dass der einzige Weg, dieses Reich zu erlangen, dadurch zu bewerkstelligen sei, dass die Göttliche Liebe in deine Seele kommt und sie ins Göttliche verwandelt, was teilhat an der ureigenen Essenz des Vaters Selbst. Nun, das ist eine richtige Erklärung der Wirkung der Liebe in der Seele; aber um diese Liebe zu erhalten, muss die aufrichtige Bitte seitens des Suchenden kommen. Ein bloßes verstandesmäßiges Verlangen um das Einfließen der Liebe genügt nicht.

Das ist einzig und allein eine Angelegenheit der Seele; und der Verstand spielt dabei keine Rolle außer, wie du sagen könntest, um das Seelenverlangen und das Gebet in Gang zu setzen. Wenn du denkst, dass du das Verlangen nach dieser Liebe verspürst und einen rein vernunftmäßigen Wunsch nach ihrem Einfließen hast, wird die Liebe nicht kommen - denn sie antwortet nie auf den Verstand, sondern sie muss immer vom Seelenverlangen gesucht werden. Viele Menschen haben den intellektuellen Wunsch nach der Liebe Gottes, und sie ruhen in diesem Wunsch. Sie glauben, sie hätten diese Liebe, und es gäbe nichts Weiters mehr für sie zu tun; aber sie werden herausfinden, dass sie sich im Irrtum befanden. Statt diese Liebe zu besitzen, haben sie nur ihre natürliche Liebe erweckt und sie in gewisser Weise auf den Weg zum Ziele der geläuterten Seele geschickt, an der sich die ersten Eltern vor ihrem Sündenfall erfreuten. Aber sie werden die Veränderung nicht erfahren, die mit dem Besitz der Liebe kommt.

Es ist nicht so einfach, dass das Verlangen die Seele besitzt. Und die Menschen sollten nicht zufrieden bleiben mit den rein verstandesmäßigen Wünschen, den daraus werden sie nicht den Nutzen ziehen, außer, wenn ich so sagen darf, dass ihre natürliche Liebe gereinigt wird. Das Verlangen der Seele kommt nur aus der Erkenntnis, dass diese Liebe darauf wartet, geschenkt zu werden, und die Seele muss sich aktivieren und ernst werden in ihrem Bestreben, diese Liebe in sich einzulassen. Dann findet die Verwandlung statt.

Daraus siehst du, wie völlig unmöglich es ist für reine Kirchgänger, diese Liebe zu erfahren. Das Seelenverlangen wird nicht durch die Befolgung der Kirchensakramente und der Pflichten, die diese auferlegen, geweckt. Sie können noch so eifrig in ihrem Kirchenbesuch sein und in der strikten Befolgung der vorgeschriebenen Regeln; was jedoch in ihnen vorgeht, ist ein verstandesmäßiger Prozess - die Seele ist davon nicht betroffen. Sie mögen denken, dass ihr Wunsch aus der Seele komme, und dass eine Antwort erfolgen werde, aber dabei liegen sie völlig falsch; die Seele ist davon nicht betroffen. Nur wenn das Seelenverlangen aktiviert wird, werden die Gebete der Gläubigen erhört.

Daher wirst du merken, dass ein Mensch offensichtlich gläubig und voller Eifer für seine Kirche und die Lehren ihres Glaubensbekenntnisses sein kann; dennoch wird er daraus keinen Nutzen ziehen, was die Seelenentwicklung anbelangt.

Trachte, dass deine Wünsche nicht nur vom Verstand kommen, sondern versuche, das Verlangen der Seele ins Leben zu rufen. Und ruhe nicht, ehe eine Antwort kommt - sie wird sicherlich kommen - und du wirst wissen, dass die Liebe da ist und ihre verwandelnden Kräfte auf die Seele ausübt.

Das ist alles, was ich dir heute Nacht sagen will.

Ich freue mich, dass du nun in der Lage bist, unsere Botschaften zu empfangen, und ich hoffe, dass dein ausgezeichneter Zustand weiterhin bestehen bleibt. Mit meiner Liebe wünsche ich dir eine gute Nacht.

Deine Dich liebende Großmutter,

             Ann Rollins

  

 


 

 

Johannes beschreibt den Unterschied zwischen den spirituellen Wesen der Göttlichen und der Spirituellen Sphären

 

Ich bin hier, Johannes

Ich komme heute Nacht, um dir ganz kurz über die Wahrheiten der Göttlichen Sphären zu schreiben, wo ich lebe und mich an der Seligkeit erfreue, die mir mein Vater schenkt.

Wie du ja weißt, diese Göttlichen Sphären liegen über den Spirituellen Sphären, und sie werden nur von spirituellen Wesen bewohnt, die die Neue Geburt empfangen haben, und die an die Wahrheiten glauben, wie Jesus sie gelehrt hatte. Keinen anderen spirituellen Wesen ist es erlaubt, diese Sphären zu betreten, und keine anderen spirituellen Wesen könnten möglicherweise ihr Glück in ihnen finden; denn in ihnen ist die Göttliche Liebe so entwickelt in den Seelen der Wesen, die da leben, dass jedes spirituelle Wesen, das nicht jene Liebe besitzt, finden würde, dass es sich in einer Atmosphäre befindet, die seinen Qualitäten völlig fremd ist, und es wäre höchst unglücklich. Aber wie ich sage, kein Wesen, das nicht jene Liebe besitzt, von der wir dir berichten, kann womöglich diese Sphären betreten. Die Trennungsmauern sind genauso fest und abweisend, wie die Trennungsmauern eurer Gefängnisse auf Erden von der umliegenden Welt.

Ich lebe in einer Stadt, die von spirituellen Wesen bewohnt wird, die eine wunderbare Seelenentwicklung haben, und die in der Lage sind, die tiefen Wahrheiten Gottes zu verstehen, die die Sterblichen oder die Wesen in den Spirituellen Sphären nicht verstehen können.

Das kommt dir vielleicht seltsam vor, aber es ist wahr; denn es wäre absolut unmöglich für die spirituellen Wesen der niedrigeren Sphären oder für die Sterblichen, diese höheren Wahrheiten zu verstehen. Sie können eben nicht mittels der intellektuellen Begabungen, wie man das nennen könnte, oder mittels des Verstandes begriffen werden, sondern sie können nur von den Wahrnehmungen der Seele erfasst werden, die soweit entwickelt ist, dass nichts, was am rein Materiellen teilhat, darin verweilen kann.

Der Verstand stößt in der Sechsten Sphäre auf die Grenzen seines Fortschrittes. Und danach kann nur die Seele fortschreiten. Aber das heißt nicht, dass das spirituellen Wesen, das diesen Fortschritt in den Göttlichen Sphären vollzieht, nicht auch im Wissen und im Verständnis wächst, denn das geschieht - und zwar in einem größeren Ausmaße, als das für den reinen Fortschritt des Verstandes möglich ist. Aber dieser Fortschritt eines spirituellen Wesens im Wissen und im Verständnis ist ein Fortschritt der Seelenwahrnehmungen, von denen ich spreche. Die Fähigkeiten der Seele sind den Fähigkeiten des sogenannten Verstandes hoch überlegen, so wie der Himmel hoch über der Erde schwebt.

Du siehst also, dass die Seele nicht nur die Gefühle und die Liebe eines spirituellen Wesens birgt, sondern auch Eigenschaften, die es ihm ermöglichen, die Qualitäten der Kenntnis zu verstehen und zu entwickeln und zwar soweit, wie es der Verstand nicht kann. Es ist schwer, dir das zu erklären, ebenso für dich, die Bedeutung zu erfassen; aber das wirst du verstehen: wenn die Seele in der Entwicklung ihrer Wahrnehmungen fortschreitet, nimmt das Wissen und Verständnis über alles in der Göttlichen Welt zu. Wenn du das richtig betrachtest, wirst du herausfinden, dass das eine wunderbare Vorsorge der Liebe und der Gnade des Vaters ist.

Wie wichtig ist doch die Seele für die Sterblichen und die spirituellen Wesen! Sie kann auf Erden und auch in der spirituellen Welt ausgehungert werden; andererseits kann sie sowohl auf Erden als auch in der spirituellen Welt entwickelt werden. Wenn die Sterblichen das doch nur verstehen würden, dass die Seele, was die Ewigkeit anbelangt, das Eine, Große ist, was sie besitzen, und man ihr mehr Sorgfalt und Entwicklung zukommen lassen sollte als allen anderen Facetten des menschlichen Daseins.

Ich komme bald wieder und werde eine umfassendere Erklärung über die Seele, ihre Aufgabe und ihre Bedeutung abgeben.

Mit meiner Liebe und meinem Segen bin ich,

            Dein Bruder in Christus,

            Johannes

 

  


 

 

Abraham Lincolns Beschreibung der Herrlichkeit der Siebenten Sphäre

 

Ich bin hier, Abraham Lincoln

Ich bin dein Freund in Christus und möchte gerne ein paar Zeilen schreiben, aber nicht über ein religiöses Thema; denn ich habe gehört, was der Meister gesagt hat, und er weiß, was am besten ist.

Nun gut, ich lebe in der Siebenten Sphäre, bin sehr glücklich und erfreue mich der Wonnen einer erlösten Seele. Und ich befinde mich auf dem Weg zu den höheren Sphären, wo einige deiner Gruppe leben. Wie wunderschön müssen ihre Heime wohl sein, denn wenn sie zu den niedrigeren Sphären kommen, zeigen sie solche Schönheit und sind so voll der Liebe des Vaters, dass ich weiß, sie müssen in Häusern unvorstellbarer Schönheit wohnen, wo die Seligkeit unübertroffen ist.

Ich gehöre nicht zu denjenigen, die alles kennen, was in den Himmeln vom Vater bereitgestellt wird, aber ich weiß genug, um zu sagen: "...keine Auge des Menschen hat je gesehen, und kein Herz hat sich je vorgestellt, was an Wunderbarem der Vater für jene vorbereitet hat, die Ihn lieben und seinem Willen gehorchen." In unserer Sphäre ist die Pracht unserer Wohnungen und Umwelt, die wir besitzen, jenseits allen Vorstellungsvermögens der Sterblichen und jenseits jeder Fähigkeit, die ich habe, sie zu beschreiben. Eure Sprache ist wahrlich armselig, wenn wir versuchen, sie zu verwenden, um unser Zuhause und unsere Seligkeit zu beschreiben.

Es gibt da nie einen Seufzer oder einen Gedanken, der mit dem leichtesten Beigeschmack nach Unglück oder Unzufriedenheit versehen wäre. Alle unser Wünsche werden erfüllt, und die Liebe regiert ewig und ohne Einschränkung. Auf Erden stellte ich mir nie vor, dass ein Mensch den andern lieben könnte, wie ein spirituelles Wesen hier seinen Bruder liebt. Das "Mein" und das "Dein" sind wirklich das "Unsere", und kein spirituelles Wesen ist so glücklich, als wann er etwas tut, um ein anderes Wesen glücklich zu machen. Auch die Liebe zwischen den Geschlechtern ist so rein und verklärt.

Mein Zuhause befindet sich nicht in einer Stadt sondern auf dem Land inmitten schöner Felder und Wälder, wo das reinste Wasser fließt in silbrigen Bächen aus lebendigem Licht; und die Paradiesvögel in all ihrem prächtigen Federkleid singen und verursachen fröhliche Echos an den Hügeln und Felsen. Denn wir haben Hügeln und Felsen genauso wie Ebenen und schöne Wiesen, ruhige Seen und leuchtende Wasserfälle, und sie alle lobpreisen Gott wegen Seiner Güte.

Warum will daher nicht jeder Sterbliche versuchen, diesen himmlischen Zustand der Liebe und des Glücks zu erreichen, wenn es doch so einfach ist für sie? Die Göttliche Liebe wartet auf alle und braucht nur das Suchen und den Glauben, um den Sterblichen zu einem Erben all der Herrlichkeit dieses himmlischen Ortes zu machen.

Aber der menschliche Verstand mit seiner übertriebenen Wichtigkeit und die Selbstüberschätzung der wunderbaren Kraft der Denkfähigkeit halten den einfachen, kindlichen Glauben davon ab, ihn zu einem Kind des Reiches zu machen.

O, ich sage dir, wenn die Sterblichen nur wüssten, was es hier alles gibt und für sie bereitsteht, damit sie es erhalten und es sich aneignen, ließen sie sich nicht durch die vermeintliche Größe ihres Verstandes oder die Sorgen, Bestrebungen und Wünsche nach irdischen Besitztümern davon abhalten, dieses große und herrliche Erbe zu suchen, das ihnen gehört, wenn sie es nur beanspruchen auf dem Weg, den der Meister geoffenbart hat.

Und er, was kann ich von ihm sagen - das herrlichste, schönste und liebevollste aller spiritueller Wesen in Gottes Universum? Auf Erden betrachtete ich ihn und betete ich ihn als Gott an, der zur Rechten des Vaters sitzt hoch oben in den hohen Himmeln, und der auf das Kommen des "großen Tages des Gerichts" wartet, wann er die "Schafe" von den "Böcken" scheiden und jeden einzelnen zum Ort seiner ewigen Heimstätte schicken würde - sei es zur Hölle oder zum Himmel, nur er wüsste das. Und ich wüsste nicht und könnte nicht wissen, was mir bevorstünde, bis das große Urteil ausgesprochen wäre. Aber jetzt, wenn ich ihn sehe wie er wirklich ist, und weiß, dass er mein Freund und älterer Bruder ist und ein spirituelles Wesen, so wie ich, und nur Liebe für seine jüngeren Brüder empfindet, ganz gleich es ob Heilige oder Sünder sind, und dass er das große Bestreben hat, dass alle kommen und teilhaben am Fest, das der Vater vorbereitet hat, dann fühle ich, dass dieser liebevolle Bruder und Freund mir mehr bedeutet, und mein Glück ist größer, als damals, als ich ihn als "Gott des Gerichtes" sah, der weit weg und jenseits meines Gesichtsfeldes lebte.

Es ist so liebevoll, so rein und so bescheiden! Mein Gott, seine Bescheidenheit allein bringt uns dazu, ihn so zu lieben, dass wir ihn fast anbeten! Und wenn du ihn nur sehen könntest, würde es dich nicht wundern, dass wir ihn so sehr lieben.

Nun, mein Freund, ich habe ein bisschen mehr geschrieben, als ich vorhatte, aber ich bin so voll Liebe und so glücklich, einen Freund wie den Meister zu haben, dass ich mich kaum zurückhalten kann.

Ich komme einmal wieder und schreibe dir über eine spirituelle Wahrheit, von der ich möchte, dass du sie kennst.

Auf Erden war ich kein Orthodoxer im vollen Ausmaße des Wortes. Aber ich brachte es nicht fertig, mich von meinem irdischen Glauben zu befreien, dass Jesus ein Teil der "Dreifaltigkeit" sei, obwohl sich mein Verstand oftmals gegen den Gedanken auflehnte. Die irdischen Lehren meiner Mutter blieben in mir, und reifere Gedanken und die Entwicklung des Verstandes konnten niemals völlig diesen Glauben auslöschen, dass Jesus ein Teil Gottes sei. Einige haben gesagt und gedacht, dass ich fast ein Ungläubiger gewesen sei, aber das ist nicht wahr. Denn ich glaubte immer fest an den Vater und, wie ich dir erklärte, an Jesus.

Ich war auch ein Spiritualist in gewissem Maße; das heißt, ich glaubte an die Verständigung zwischen spirituellen Wesen und Sterblichen, weil ich solche Verständigungen zu zahlreichen Anlässen hatte und auf den Rat hinauf gehandelt hatte, den ich durch sie erhielt. Aber ich erfuhr aus keiner dieser Mitteilungen etwas von den höheren Wahrheiten, die ich jetzt kenne, und die so notwendig für die Sterblichen sind, dass sie sie kennen; und die, wenn die Menschen diese Wahrheiten nur wüssten und lehrten, ihre Religion zu einem lebendigen, kräftigen, alles durchdringenden und befriedigenden Glauben machen würden.

Wir alle haben großes Interesse an deinem Werk und sind deine Mitarbeiter, um diese großen Wahrheiten zu offenbaren.

Möge Gott dich segnen und dir Erfolg bescheren, und möge Er dich die Wirklichkeit der Großen Göttlichen Liebe sehen lassen. Das ist das Gebet von,

            Deinem Bruder in Christus,

             Abraham Lincoln

  

 


 

 

Frau Padgett beschreibt ausführlich ihr Heim in den Göttlichen Sphären

 

Ich bin hier, Helen

Ich werde dir jetzt über mein Zuhause schreiben, wie ich versprochen habe, und du darfst nicht denken, dass ich nicht in der Lage sei zu schreiben, wenn ich es nicht so beschreiben kann, wie glaubst, dass ich es sollte. Der einzige Grund für mein Versagen wird es sein, dass ich nicht die Worte finden kann, um mich auszudrücken.

Nun, mein Haus ist wunderschön und weiß, es besteht aus einer Substanz, die du dir als Alabaster vorstellen kannst, und ist zwei Stockwerke hoch, und hat Räume zu beiden Seiten einer weiten und schönen Eingangshalle. Die Räume sind sehr groß und ausgestattet mit den wunderschönsten Möbeln, die du dir vorstellen kannst. Die Wände sind alle mit Seidensatin behangen, und dazwischen befinden sich hübsche Bilder. Das Empfangszimmer, wie du das nennen würdest, ist voll von den erlesensten und bequemsten Sofas und Fauteuils und mit schönen Tischen und Zierrat, und es gibt dort auch viele Bilder von Landschaften, Früchten und Blumen. Ich weiß nicht, wer sie gemalt hat, aber sie sind hier und gefallen mir, und sie stellen meine Liebe zu Gemälden und Bildern so sehr zufrieden. Es gibt hier auch viele kleine Raritäten, die das Herz eines Ästheten erfreuen und zum Lachen bringen würden. Mein Musikzimmer enthält Instrumente verschiedener Art, die wunderbar klingen und toll konstruiert sind. Ich spiele einige von ihnen und singe auch auf meine klägliche Weise, wie ihr auf Erden sagt; aber mir gefällt die Musik mehr, als ich dir sagen kann, und genauso geht es vielen spirituellen Wesen, die mich besuchen.

Ich habe noch weitere Zimmer, wie einen Ruheraum, eine Bibliothek und einen Raum für die Meditation und das Gebet. Meine Bibliothek ist voll Bücher, die von Themen handeln, die mir jetzt so gelegen kommen und wichtig sind für mich, denn sie berichten mir über Gottes Liebe und Sorge um Seine Kinder. Es gibt da auch Bücher, die über die Gesetze der spirituellen Welt und anderer Teile des Universum handeln. Aber diese letzteren lese ich nicht viel. Denn mein ganzes Studium widmet sich den Gesetzen unserer eigenen spirituellen Welt und ihre Beziehung zu eurer Welt, und der Liebe Gottes und der Liebe, die unter den Sterblichen und spirituellen Wesen bestehen sollte, dass ich keine Zeit für diese anderen Studien finde; ehrlich gesagt, ich habe keine Lust dazu.

Es gibt Bücher, die du Romane nenne könntest, aber eigentlich sind sie es nicht, denn sie beschreiben die wirklichen Erlebnisse von spirituellen Wesen auf so eine lebendige und interessante Weise, dass sie, wenn sie in euren irdischen Büchern erschienen, du sie für Fiktion halten würdest.

Nicht alle Bücher in meiner Bibliothek handeln von den höheren oder substanzielleren Angelegenheiten dieses spirituellen Lebens, denn wir finden geistige Erholung in einer Vielfalt von Lektüre, so wie ihr auf Erden, und wir sind aus diesem Grunde stärker und glücklicher. Du siehst also, wenn du hier wärst, weiß ich, dass die Bibliothek dein Platz zum Ausspannen von der Arbeit wäre, obwohl du die Musik sehr magst.

Wir haben auch ein Speisezimmer. Aber wir brauchen keine Küche, weil nichts gekocht und alles so gegessen wird, wie es vom Baum oder dem Weinstock kommt. Wir essen kein Fleisch oder Brot oder Kartoffeln oder Dinge der Art. Unser Essen besteht hauptsächlich aus Obst und Nüssen, und zwar solche Früchte, die du nie zuvor gesehen hast und nie sehen wirst, bevor du zu mir kommst. Die Früchte sind vornehmlich Birnen und Weintrauben, Orangen und Granatäpfel - natürlich nicht dieselben, wie ihr sie auf Erden kennt. Ich verwende diese Beschreibung nur, um dir eine Idee davon zu geben, wie sie aussehen. Wir treffen sie in einer großen Vielfalt an, und sie sind immer frisch und reif. Die Nüsse gibt es auch in mannigfaltigen Sorten und Qualitäten. Für keine brauchen wir einen Nussknacker um sie aufzubrechen oder zu essen. Es gibt keine Kuchen oder Bonbons oder etwas der Art.

Eigentlich essen wir diese Dinge nicht mit unseren Zähnen oder dem Gaumen oder verwenden Verdauungsorgane wie ihr, sondern wir "inhalieren" sozusagen den vorzüglichen Geschmack und das Aroma des Obstes. Und vielleicht kommt dir das seltsam vor, aber wir werden damit genauso satt wie ihr Sterbliche, vielleicht sogar mehr als ihr, wenn ihr sie mit euren physischen Organen esst. Ich kann dir nicht besser erklären, wie das ist; aber wie ich dir sage, wir "essen" Obst und Nüsse.

Wir "trinken" reines Wasser und sonst gar nichts. Und spirituelle Wesen, die sagen, sie hätten Wein oder andere Getränke, berichten etwas, was ich selbst nie gesehen oder gehört habe, seit ich in der spirituellen Welt bin. Selbstverständlich weiß ich nicht jede Einzelheit oder kenne alles, was irgendwo in der großen spirituellen Welt existiert. Aber dieses Wasser ist so rein und so befriedigend, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass irgendein spirituelles Wesen etwas anderes trinken möchte. Aber, wie ich dir sage, ich weiß darüber nicht Bescheid.

Wir trinken das Wasser nicht wirklich, denn wir haben keine inneren Organe, wie ihr sie in eurem physischen Körper habt, aber wir scheinen es in unser System irgendwie zu absorbieren, was uns den Genuß und die Befriedigung gibt, die ihr empfindet, wenn ihr Wasser trinkt.

Wir haben oft unseren "Tee", wie eure modischen Frauen auf Erden sagen würden, und sehr viele unserer spirituellen Freunde kommen und helfen mit, die Treffen lustig und glücklich zu machen. Natürlich kommen auch die männlichen spirituellen Wesen, denn ich muss dir sagen, dass es in diesem Leben keine Clubs oder Geschäfte gibt, die die Geschlechter trennen wie bei euch. Ich will damit sagen, dass die beiden Geschlechter öfter beieinander sind, und die gegenseitige Gesellschaft in einem weit höheren Maße genießen als bei euch im Erdenleben. Natürlich meine ich damit nicht, dass all diese spirituellen Wesen ihre Seelengefährten gefunden haben, denn das ist nicht wahr; aber jeder freut sich an der Gesellschaft des anderen als Freunde und spirituelle Wesen mit ähnlichen Interessen und Zielen.

Meine Freunde sind mir alle sehr ähnlich in ihrer Liebe zum Vater und ihrer Seelenentwicklung, ebenso in ihren Gedanken und ihrem Verlangen nach dem Spirituellen. Wir diskutieren viele Fragen über die Seele und deren Fortschritt, über die Liebe des Vaters und die Liebe der spirituellen Wesen und Sterblichen. Wir sind fröhlich und glücklich jenseits jeden Vergleichs, aber wir schwelgen nicht in Leichtfertigkeiten oder Gedanken, die nicht dazu führen, uns zu Höherem zu leiten.

Wir haben Musik und Tanz, aber unser Tanzen ist verschieden von eurem. Wir üben uns bloß in graziösen und artistischen Bewegungen ohne Kontakt der spirituellen Körper, und ohne einander zu umarmen. Natürlich halten wir unser Hände, wenn wir tanzen, aber keine plumpe Vertraulichkeiten, wie du sagen würdest, sind dabei im Spiel.

Nun, ich habe einen Raum zum Ausrasten, wo ich nach langer Arbeit, und wenn ich mich etwas müde fühle, auf diesen Sofas, von denen ich dir erzählt habe, ausruhe. Wir schlafen nicht, aber manchmal kommen wir in einen schläfrigen Zustand, der uns viel Erfrischung und Kraft gibt. Ich raste nun von einer schweren Arbeit, die ich auf eurer irdischen Ebene verrichtet habe. Ich will damit sagen, wenn ich dir nicht gerade schreibe, raste ich. Du siehst also, wir genießen nicht einen einförmigen Gefühlszustand, weil das eintönig wäre.

Ich versuche nun, einigen der spirituellen Wesen zu helfen, die unlängst aus deiner Stadt herübergekommen sind, und die mit dir bekannt waren auf Erden. Ich werde dir von ihnen erzählen, wenn ich dir das nächste Mal schreibe.

Ich bin nun müde und muss aufhören. Mit all meiner Liebe bin ich

Deine wahre, treue und Dich liebende

             Helen

  

 


 

 

Frau Padgetts Erfahrung an Freude und Größe in der Dritten Göttlichen Sphäre

 

Ich bin hier, Deine Helen

Ich bin hier, deine Helen, und bereit zu schreiben, wie ich dir heute versprochen habe. Und du darfst nicht glauben, dass ich dir nicht davon erzähle, was mir so am Herzen liegt und auch dir lieb sein sollte.

Es ist schon eine lange Zeit her, seit ich dir ausführlich über mich geschrieben habe, und du weißt nicht, was in meinem Seelenfortschritt während einiger Zeit in der Vergangenheit stattgefunden hat.

Nun, ich habe gebetet und versucht, mehr von der Liebe des Vaters in meine Seele zu bekommen, und ich war dabei so erfolgreich, dass ich jetzt in der Dritten Göttlichen Sphäre lebe, wo sich auch deine Großmutter und deine Mutter befinden. Und, mein Liebling, wenn ich dir nur von der Freude und der Größe dieser Sphäre erzählen könnte, wäre ich überglücklich. Aber ich finde nicht die Worte, um dir eine befriedigende Vorstellung über das Aussehen und die Lebensbedingungen in dieser Sphäre zu geben. Ich habe dir mein Zuhause in der Zweiten Göttlichen Sphäre beschrieben, wenn das auch auf sehr unzulängliche Weise geschah. Aber jene Sphäre kann nicht mit dem verglichen werden, was ich jetzt vorfinde, und ich kann dir das nicht besser beschreiben, als zu sagen, es liegt über dem Vorstellungsvermögen, das du vielleicht besitzt, von Schönheit, Größe und Liebe. Ich bin nur in den niedrigen Ebenen dieser Sphäre, aber diese sind so erfüllt mit der Liebe des Vaters, dass es fast unmöglich scheint, dass es Sphären gibt, wo noch mehr von dieser Liebe existiert. Aber natürlich, nachdem Jesus und alle Aposteln und einige andere, die dir schreiben, ihr Zuhause in diesen höheren Göttlichen Sphären haben und näher dem Urquell der Liebe wohnen, muss folglich mehr Liebe dort sein, wo sie leben.

Ich bin so glücklich, dass ich dir kaum sagen kann, was dieses Glück bedeutet. Aber jedenfalls gibt es niemals das Geringste, was mein Glück stört oder mich denken lässt, dass ich kein anerkanntes Kind des Vaters sei, das an Seiner Liebe teilhat in einem Ausmaße, das mich Unsterblich macht und mich nie mehr dem Tod unterwirft.

Diese Seligkeit ist nicht so, dass sie eine Weile befriedigt, sondern sie ist eine ständige Quelle des Lebens, frei von allem, was in die Gefühle oder das Leben jener spirituellen Wesen gelangen kann, die nicht wissen, dass sie eine Einheit mit dem Vater sind und ein Teil von Ihm in Liebe und Schönheit. Ich möchte jetzt nur noch eines, um mein Leben vollkommen zu machen, und das ist, dich bei mir zu haben. Aber daraus darfst du nicht entnehmen, dass ich nicht völlig glücklich und zufrieden wäre, denn das bin ich. Aber wie ich dir gesagt habe, ich bin nur eine Hälfte des Ganzen, und die andere Hälfte muss kommen und sich der Hälfte, die ich darstelle, zugesellen, bevor die perfekte Einheit fertiggestellt werden kann.

Deswegen, mein lieber Ned, musst du fester versuchen denn je, diese Große Liebe in größerer Menge in deine Seele aufzunehmen, und du kannst das, wenn du nur betest und glaubst; denn der Meister sagt, dass du das kannst, und er weiß es.

Ja, ich habe mein eigenes Haus hier, so wie ich es in den niedrigeren Sphären hatte, und es ist genauso echt, ja sogar mehr noch, wie irgendein Zuhause, das ihr auf Erden habt. Meine Kleidung sieht gleich in der Form aus, aber sie ist viel schöner und leuchtend weiß; und meine Gesichtszüge sind auch schöner und voll von Ausdrücken der Liebe.

Du siehst also, ich besitze mehr Liebe zum Vater und mehr Liebe zu dir. Denn in dem Maße, wie meine Liebe zum Vater wächst, wächst auch meine Liebe zu dir. Und ich weiß, dass, wenn du herüberkommst, diese Liebe so groß sein wird, dass du dich fragen wirst, wie es denn so eine Liebe überhaupt geben könne.

Ich glaube nicht, dass ich heute Nacht mehr schreiben sollte, denn ich fühle nicht, dass ich dir von anderen Dingen erzählen soll. Ich möchte nur diese Große Liebe genießen - frei von allen Mitteilungen über Themen. Ein andermal jedoch werde ich das mit Freuden tun.

Also, Liebling, dank an mich, wie ich jetzt bin, voll dieser Großen Neuen Liebe, die mein ganzes Wesen erfüllt. Und nun, mein Liebling, bist du der Gegenstand dieser Liebe, außer jenem Teil, der für den Vater reserviert ist.

Ich werde jetzt nicht mehr schreiben, sondern dir sagen, dass ich jetzt in alle Ewigkeit dir gehöre, und ich so sehnsuchtsvoll auf die Zeit warte, wann du bei mir sein kannst!

Ich höre jetzt auf.

Deine wahre, treue und Dich liebende

             Helen

  

 


 

 

Wie die gesamte Menschheit zu Göttlichen Engeln werden kann, und wie Irrglaube dieses Ziel verhindert

Ich bin hier, Deine Großmutter

Ich werde dir heute Nacht von einer Wahrheit erzählen, die dich interessieren mag, und von der ich weiß, dass sie wichtig ist für alle, die sich nach der Seligkeit im zukünftigen Leben sehnen.

Wie du weißt, bin ich nun in den Göttlichen Sphären, und zwar einen Platz höher als die Dritte Göttliche Sphäre, wo keine speziellen Grenzlinien ihn von dem scheiden, was du die höheren Ebenen nennen kannst.

An meinem Ort leben jene Bewohner, die die Göttliche Liebe in einem Ausmaße in ihren Seelen empfangen haben, dass sie wissen, dass sie von einer Göttlichen Natur sind und eine Einheit mit dem Vater. Natürlich haben diejenigen, die die Erste Göttliche Sphäre betreten haben, das Wissen, dass sie an der Göttlichen Natur teilhaben, aber sie sind nicht so erfüllt von dieser Liebe wie wir, die in der Sphäre lebe, wo ich mich befinde.

Es ist mir nicht möglich, dir von Ausmaße unserer Seligkeit zu berichten, denn ihr habt keine Worte, die womöglich einen leisen Hauch dieses Glücks vermitteln könnten, und ich werde nicht versuchen, es zu beschreiben. Aber wenn du alle Gefühle der Freude und des Glücks zusammenlegst, die du während all der Jahre deines Leben verspürt hast, wärest du nicht fähig, die Bedeutung unserer Seligkeit im geringsten Grade zu verstehen. Ich bringe diese Wahrheit nur deswegen vor, um dir und der ganzen Menschheit zu zeigen, was für dich und sie möglich ist zu erreichen, wenn ihr nur den Weg verfolgt, den der Vater vorgesehen hat, und den der Meister in seinen Botschaften an dich klargelegt hat.

Das Große Werkzeug, das die große Seligkeit hervorruft, ist die Liebe. Damit meine ich die Göttliche Liebe, von Der wir dir so oft geschrieben haben, und ohne Die es der Seele unmöglich ist, jenen Zustand zu erlangen, oder zu einem Bewohner der Göttlichen Himmel zu werden. Der Mensch, wie man dich unterrichtet hat, wurde nicht mit dieser Liebe erschaffen. Er konnte Sie nur durch sein eigenes Verlangen und Bestreben erreichen, wenn sie auf dem Weg erfolgten, den der Vater vorgesehen hatte. In keiner anderen Weise konnten die Wünsche nach der Liebe zum Ziel führen. Aber es ist jammerschade, dass die ersten der menschlichen Rasse es ablehnten, oder besser gesagt, sich weigerten, diesen Weg zu verfolgen, und dachten, sie wären weise genug, um einen besseren Weg zu kennen. Und beim Versuch, diesen Weg zu verfolgen, verursachten sie ihren eigenen Sündenfall und den Verlust des Vorrechtes, diese Liebe zu erhalten. Während all der langen Jahre bis zum Kommen Jesu hatte niemand (nach dem zuerst erschaffenen Menschen) das Vorrecht; deshalb war es ihnen nicht möglich, ein größeres Glück zu finden als jenes, das aus ihrer natürlichen Liebe kam.

Als Jesus kam, wurde den Menschen dieses große Privileg neuerlich geschenkt und eine Möglichkeit, Wissen über den Weg zu erhalten, wie dieses Vorrecht ausgeübt werden konnte. Es wurde nicht allen Menschen geoffenbart, denn das Territorium, wo Jesus diese wichtige Wahrheit lehrte und verkündete, war sehr begrenzt. So starb also die große Mehrheit der Menschen ohne das Wissen, dass die Gabe neuerlich geschenkt worden war. Aber in Seiner Güte und Liebe beschränkte Gott die Schenkung der Liebe nicht auf jene, die das Glück hatten, darüber von Jesus und den Aposteln zu erfahren, sondern sandte vielmehr Seinen Heiligen Geist, um Sie in die Herzen aller Menschen zu pflanzen, die sich in jenem Zustand des Seelenbegehrens und des Verlangens befanden, dass diese Liebe ihre Seele betreten konnte.

Als die spirituellen Wesen diese Kenntnis erlangten, begannen sie mit dem Werk zu versuchen, die Menschen auf eine Weise zu beeinflussen, damit in ihnen ein Verlangen nach einer engeren Gemeinschaft mit Gott und ein Öffnen der Seelenwahrnehmungen entstand. In der Folge empfingen viele Menschen diese Liebe in ihren Seelen in verschiedenen Teilen der Welt, ohne dass sie wussten, dass es sich um die Göttliche Liebe handelte. Aber so geschah es, und als diese Menschen die spirituelle Welt in ihrem spirituellen Körper betraten, fanden sie bald heraus, dass sie diese Liebe in einem gewissen Ausmaße besaßen. Es war nicht schwierig für sie, den Erklärungen und Lehren jener spirituellen Wesen zuzuhören, die Sie erhalten hatten und sich dessen völlig bewusst waren.

Nun, all das mag dem heutigen Menschen nicht sehr wichtig erscheinen und kaum beachtenswert, aber das große Ziel, warum ich das so schreibe, ist es zu zeigen, dass Gott kein spezielles oder besonderes Volk besaß, und es sogar unnötig war, dass alle Völker von Jesus die Tatsache dieser Gabe erfahren sollten. Denn in diesem Falle hätte die überwältigende Mehrheit der Menschheit unmöglich von dieser Liebe hören können, als sie noch Sterbliche waren. Nein, das war keine Notwendigkeit; aber die Kenntnis, die den Sterblichen durch Jesus kam, ermöglichte es denen, die darüber wussten und daran glaubten, den Weg zum Erhalt der Liebe rascher einzuschlagen.

Viele spirituelle Wesen hatten den Nutzen aus der neuerlichen Schenkung dieser Liebe gezogen, oder vielmehr aus dem Privileg, nach Ihr zu suchen, und Sie zu erhalten, bevor Jesus in die spirituelle Welt kam. Dennoch verstanden sie, dass Jesus den größeren Besitz dieser Liebe in sich barg, und kein spirituelles Wesen besitzt Sie nun in dem Ausmaße wie er.

Aber ob jetzt die Seelen von Sterblichen oder spirituellen Wesen die Kenntnis dieser Wahrheit über Jesus erfahren oder aus dem Wirken des Heiligen Geistes in seiner Hilfefunktion, alle wissen sie, dass die Suche nach der Liebe und Ihr Erhalt das einzige Mittel ist, wie die Seele zu einem Bewohner der Göttlichen Himmel werden kann.

Ich bin mir bewusst, dass, was ich geschrieben habe, in Konflikt steht mit dem orthodoxen Glauben, dass nur durch den Tod und das Blut Jesu die Menschen von ihren Sünden erlöst, zu Kindern Gottes und eine Einheit mit Ihm werden können. Wenn dieser Glaube wahr wäre, würden durch das Opfer Jesu alle Menschen gerettet, ohne Rücksicht darauf, ob sie diese Liebe erhalten haben oder nicht; oder nur jene würden gerettet werden, die von Jesus hörten und ihn anerkannten als ihren Heiland. Keine dieser Annahmen ist richtig.

Wenn diese Liebe nicht in die Seele des Menschen kommt, wäre es ihm unmöglich, an der Göttlichen Natur des Vaters teilzuhaben und geeignet zu werden, ein Heim in den Göttlichen Sphären zu bewohnen. Diese Liebe in der Seele, ob Sie jetzt ein Ergebnis der Bemühungen der helfenden spirituellen Wesen Gottes ist, die dazu beitragen, das Seelenverlangen eines Menschen zu verstärken, oder eine Folge der unabhängigen Anstrengungen der Seele eines Menschen, um den Heiligen Geist zu aktivieren, der ihm diese Liebe bringt, ist es, was den Mensch zu einem Göttlichen Wesen und zu einem erlösten Kind Gottes macht.

Jetzt darfst du aber aus dem, was ich gesagt habe, nicht entnehmen, dass die Mission Jesu und sein Werk auf Erden und in der spirituellen Welt nicht die großen Fakten wären im Zusammenhang mit der Erlösung des Menschen, denn sie sind es. Erst mit dem Kommen Jesu wurde die Große Gabe erneut geschenkt. Und es geschah erst, als er diese Tatsache verkündete und die Große Wahrheit der Neuen Geburt lehrte, dass Sterbliche und spirituelle Wesen dieses Vorrecht erhalten konnten. Die helfenden spirituellen Wesen konnten die Seelen der Menschen nicht beeinflussen, das Einfließen er Göttlichen Liebe zu suchen, bevor sie Diese selbst nicht empfangen und Ihre Existenz verstanden hatten. Und lass mich dir an dieser Stelle ein Faktum erklären: als Jesus den Sterblichen auf Erden über die Notwendigkeit der Neuen Geburt predigte, hörte eine Unzahl von spirituellen Wesen diese Lehren und erlangte Wissen darüber.

Heutzutage werden die Menschen von einer Schar von spirituellen Wesen aller Art begleitet, und was die Menschen sagen oder lehren, wird von mehr spirituellen Wesen gehört als von Menschen. Und der Einfluss solcher Lehren übt ihre Wirkung auf spirituelle Wesen aus geradeso wie auf die Menschen. Denn sie spirituellen Wesen von Menschen auf den irdischen Ebenen haben im Wesentlichen dieselben Ansichten und Eigenschaften, wie sie auf Erden hatten. Es hat also ein irdischer Freund mehr Einfluss auf sie als andere spirituelle Wesen, ganz gleich wie großartig ihr Entwicklungszustand sein mag.

Ich bin so glücklich, dass ich dir wieder schreiben und dich wissen lassen konnte, dass ich dich nicht verlassen habe. Ich bin sehr oft bei dir und versuche, dir zu helfen. Bete mehr zum Vater, und übe dich mehr in deinem Glauben, und du wirst in der Seelenentwicklung und im Glück wachsen.

Ich höre jetzt auf zu schreiben. Also, mit meiner Liebe und meinem Segen bin ich,

Deine Großmutter,

            Ann Rollins

  

 


 

 

Die Himmlischen Wesen müssen arbeiten, bis das Göttliche Reich die Pforten schließt

 

Ich bin hier, Johannes der Apostel

Wir sind Göttliche spirituelle Wesen der höchsten Ordnung, aber diese Tatsache hält uns nicht davon ab, die Notwendigkeit der Rettung des Menschen wahrzunehmen. Und auch wenn wir zur Erde kommen müssen, um diese Erlösung in Zusammenarbeit und gemeinsam mit den spirituellen Wesen der irdischen Ebenen zustande zu bringen, so ist es dennoch ein Werk der Liebe, und die Bescheidenheit ist der Prüfstein, der uns Freude an der Arbeit beschert.

Nein, wir sind oft bei dir und in enger Bindung; und wir wären keine Mitarbeiter des Meisters, wenn wir nur einen Augenblick lang das Gefühl hätten, dass wir wegen unserer hohen Stellung nicht in Verbindung und in hilfreichem Umgang mir sündigen Sterblichen treten sollten. Und solange der Vater es für nötig erachtet, dass Seine Großen Wahrheiten gelehrt werden, und dass die menschlichen Seelen von den Folgen des großen Sündenfalls gerettet und zu Engeln der Göttlichkeit gemacht werden sollen, wird unser Werk fortgesetzt werden. Aber einmal wird unsere Arbeit aufhören, auf Erden so wie in den spirituellen Sphären. Und dann wird unser Zuhause in den Göttlichen Sphären der einziger Ort unserer Arbeit und Liebe sein.

Das Reich wird vollendet werden, die Pforten des Himmlischen Reiches werden verschlossen werden und die engelhaften Arbeiter werden vom spirituellen oder vollkommenen Menschen geschieden werden. So lautet das Dekret.

Und weil der Vater wünscht, dass alle Menschen zu einer Einheit mit Ihm werden in Seiner Göttlichkeit der Liebe, müssen wir arbeiten, bis der große Tag der Fertigstellung des Reiches kommt; und die spirituellen Wesen, die nicht das Hochzeitskleid tragen, werden das Verhängnis des zweiten Todes erleiden.

Und als Jesus sagte: "Wir müssen die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann", meinte er damit, während das Reich den Menschen offensteht, um darin einzutreten, müssen wir arbeiten. Denn wenn seine Pforten verschlossen werden, muß das Werk der arbeitenden Engel zu Ende gehen, und der Mensch und die spirituellen Wesen bleiben auf ewig zurück in den spirituellen Sphären.

Und daher arbeiten wir - und daher musst du arbeiten, bis der Zeitpunkt der großen Trennung ankommt. Und wie der Meister sagte, der Weizen und das Unkraut müssen zusammen aufwachsen, bis die große Erntezeit stattfindet.

Aber bis dahin müssen wir uns unter die Sünder mengen und arbeiten und beten ohne Unterlass.

            Dein Bruder in Christus,

             Johannes

 

 


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